Berufskolleg Ahlen

Erasmus+

Das Austausch­projekt Erasmus+

Bereits seit vielen Jahren bietet das Berufskolleg Ahlen Europaschule im Rahmen des LEONARDO-Projekts Auslandspraktika für kaufmännische Auszubildende an. Dieses Angebot wird auch zukünftig unter dem neuen Programm ERASMUS+ fortgeführt.

ERASMUS+ ist ein finanziell gefördertes europaweites Bildungsprogramm. Vor dem Hintergrund, dass internationale Berufserfahrungen immer häufiger Bestandteil der beruflichen Anforderungsprofile sind, erhalten Auszubildende im dualen System die Möglichkeit, durch ein mehrwöchiges Praktikum in einem europäischen Unternehmen wertvolle Arbeits- und Lebenserfahrungen zu erwerben und ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Die für dieses Programm zuständigen Koordinatorinnen am Berufskolleg Ahlen – Frau Buhl und Frau Stangenberg – ermöglichen diesen Auslandsaufenthalt. Das Team beantragt die Fördergelder, organisiert Informationsabende, wählt die Bewerber (m/w/d/u) aus, steht im Hinblick auf die Praktikumsplätze und die Unterkünfte im direkten Kontakt mit den ausländischen Praktikumsagenturen und leistet während des Auslandsaufenthaltes eine umfangreiche Betreuung der Teilnehmenden. Darüber hinaus ist das Team auch verantwortlich für die Verwaltung der Finanzen und für die Rechenschaftslegung. Zudem sorgen die Projektkoordinatorinnen dafür, dass das Praktikum durch verschiedene Zertifikate, z. B. den EUROPASS, bescheinigt wird.

Sollten Sie Fragen zum Projekt ERASMUS+ haben, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Viel Erfolg bei der Bewerbung.

V.l.n.r.: Sabrina Buhl, Susanne Wibe, Phillip Schulte, Nicole Iscenko, Leon Neumann, Andrea Stangenberg und Ingo Weißenborn (Schulleiter)

Erasmus+

Erfahrungsberichte

Für weitere Informationen bitte auf eine der beiden Boxen klicken.
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Das Austausch­projekt Erasmus+

Aktuelles

Normalerweise bietet Ihnen das ERASMUS+-Projekt im Frühjahr einen 4-wöchigen Aufenthalt in Cork, Irland und im Herbst einen ebenfalls 4-wöchigen Aufenthalt in Dublin, Irland.

Jedoch lässt die aktuelle Lage leider keine verlässliche Planung von Auslandspraktika zu. Wir werden an dieser Stelle und durch Aushänge in der Schule bekannt geben, wenn wir ein neues Bewerbungsverfahren starten.

Förderung

Das ERASMUS+-Auslands­praktikum wird mit einem Stipendium gefördert. Der finanzielle Zuschuss wird für folgende Kosten gewährt:
  • Reise- und Aufenthaltskosten
  • Sprachliche und interkulturelle Vorbereitung
  • Organisationsmittel zur Durchführung des Projektes

Die Höhe der Förderung ist je nach Praktikumsland unterschiedlich und kann beim Projektteam erfragt werden.

Andrea Stangenberg
Sabrina Buhl

Good-Practice-Urkunde

Das ERASMUS+-Projektteam freut sich, von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung als GOOD PRACTICE-Beispiel ausgezeichnet worden zu sein.

Fotogalerie

Kosten

Links

  • Für die Vermittlung eines Praktikumsplatzes durch eine britische Agentur
  • Transfer ins Zielland
  • Unterkunft in Apartments
  • Verpflegung
  • Eintrittsgelder
  • usw.

Diese können ggf. teilweise durch ein ERASMUS+-Stipendium gedeckt werden (siehe oben und unter Downloads).

Kosten

  • Für die Vermittlung eines Praktikumsplatzes durch eine britische Agentur
  • Transfer ins Zielland
  • Unterkunft in Apartments
  • Verpflegung
  • Eintrittsgelder
  • usw.

Diese können ggf. teilweise durch ein ERASMUS+-Stipendium gedeckt werden (siehe oben und unter Downloads).

Links

Das Wichtigste in Kürze

1. Was ist das Projekt ERASMUS+?
  • ERASMUS + ist ein europäisches Bildungsprogramm, das die berufliche Mobilität von Auszubildenden fördert
  • Das Projektteam am BK Ahlen beantragt Fördergelder bei der EU
  • Die Fördergelder beinhalten einen Zuschuss zu Reisekosten und ein Stipendium für den Aufenthalt im Zielland
2. Was bietet das ERASMUS+-Team am Berufskolleg Ahlen?
  • Antragstellung bei der EU
  • Hilfe bei der Bewerbung um einen Praktikumsplatz in ausländischen Unternehmen (Adressenlisten, Tipps für Bewerbung und Lebenslauf in englischer Sprache u.v.m.)
  • Unterstützung bei der Organisation von Reise und Unterkunft
  • Sprachlicher Vorbereitungskurs in Englisch
3. Ziele des Auslandspraktikums für Auszubildende
  • Interkulturelle Erfahrungen machen: Leben und Arbeiten in einem anderen Land, Partnerland mit anderem (Aus)Bildungssystem, anderer Arbeitsstruktur und Kultur kennen lernen
  • Fremdsprachliche Kompetenz verbessern: sich auf Englisch über Beruf und Privatleben verständigen
  • Persönliche Lebenserfahrungen in Sachen Toleranz, Weltoffenheit, Mut, Flexibilität, Verantwortung machen: Praktikum organisieren und vorbereiten, sich im Ausland zurechtfinden
  • Bessere Chancen auf dem deutschen und europäischen Arbeitsmarkt durch das Zertifikat EUROPASS
4. Kriterien für die Auswahl von Bewerbern
  • Einverständnis des Ausbildungsbetriebs
  • Einverständnis der Klassenleitung
  • Gute schulische Leistungen
  • Ober-/Mittelstufe vor Unterstufe
  • Zuverlässigkeit

Checkliste auf dem Weg ins Auslands­praktikum

1. Bewerbungsverfahren
  • Informationsabend besuchen
  • Rücksprache mit dem Ausbildungsbetrieb und Klassenleitung nehmen
  • Bewerbung vorbereiten
  • Auswahlverfahren abwarten
  • Bei Zusage: Vertrag mit dem Berufskolleg Ahlen und ggf. mit dem Praktikumsbetrieb unterzeichnen
2. Vor dem Praktikum
  • Reise und Unterkunft buchen, ggf. Reise­rücktritt­versicherung abschließen
  • Auslands­kranken­schein besorgen
  • Versicherung (Unfall-, Haftpflicht-, Auslands­kranken­versicherung) abschließen
  • Vorbereitungskurs im Berufskolleg Ahlen:
    • Sprachliche Vorbereitung
    • Länderpräsentationen
    • Planung des landeskundlichen Programms
  • Vorschusszahlung wird überwiesen
  • Gastgeschenk besorgen
3. Während des Praktikums
  • Wochenbericht per E-Mail an das Erasmus-Team
  • EUROPASS ausfüllen
  • Praktikumsbericht vorbereiten
4. Nach dem Praktikum
  • Teilnehmervertrag unterschreiben, Bestätigung des Lernaufenthaltes, Berichte, Feedbackbögen, EUROPASS abgeben
  • Evtl. Restsumme wird überwiesen
  • Abschlussabend mit Präsentationen und Überreichung der Europässe

Downloads

Nachfolgend finden Sie die für das ERASMUS+-Auslandspraktikum notwendigen Dokumente zum Download.
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Erfahrungs­berichte

In jedem Jahr haben kaufmännische Auszubildende am Berufskolleg Ahlen Europaschule die einmalige Chance, ein vom europäischen Bildungsprogramm ERASMUS+ gefördertes mehrwöchiges Auslandspraktikum in einem europäischen Land zu absolvieren.

Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich anhand der zahlreichen Erfahrungsberichte über die unvergesslichen Erlebnisse und interessanten Erfahrungen der ehemaligen Teilnehmenden aus erster Hand.

Und vielleicht wird ja auch Ihr Interesse geweckt und Sie bewerben sich für das nächste ERASMUS+-Auslandspraktikum.

2019

Cork, Irland

2018

Cork, Irland

2017

Cork, Irland

2016

Legnica, Polen

2016

Cork, Irland

2015

Brighton, England

2015

Turku, Finnland

2015

Dublin, Irland

2014

London, England

2014

Cork, Irland

2013

London, England

2013

Cork, Irland

2012

Cork, Irland

2011

Cork, Irland

2011

London, England

2010

Thonon-les-Bains, Frankreich

2010

London, England

2010

Burnley, England

2009

Cork, Irland

2008

Cork, Irland
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Vier Wochen in Irland – A lifetime experience

Praktikumsbericht von Melina Konert, Julie Hamacher, Katharina Höckelmann, Viktoria Dreischalük, Lina Speckmann, Anna Schütz

„Goodbye Germany“ und „Hello Ireland“ hieß es für sechs Schülerinnen des Berufskollegs Ahlen, die ein 4-wöchiges Auslandspraktikum in Cork im Rahmen des EU-geförderten Austauschprogramms ERASMUS+ absolvierten. Die Teilnehmerinnen, die in Deutschland eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolvieren, erwarteten durch diese berufliche Erfahrung ihre Englischkenntnisse zu verbessern, ihre interkulturellen Kompetenzen zu entwickeln und natürlich, das schöne irische Land zu erkunden. Außer den Erwartungen schwangen auch ein paar Sorgen mit: Wird man sich an das Land gewöhnen und in den Praktikumsstelle zurechtkommen? Und vor allem, kann man den irischen Akzent überhaupt verstehen?

Diese Sorgen versuchten die Erasmus+-Koordinatorinnen des Berufskollegs Ahlen Andrea Stangenberg und Sabrina Buhl den Teilnehmerinnen im Vorfeld durch eine bewährte Kooperation mit der irischen Agentur „Green Horizons“ und diversen Vorbereitungskursen zu nehmen. In Irland angekommen, erledigten sich viele Sorgen bereits am ersten Praktikumstag, da die jungen Frauen merkten, dass die Irinnen und Iren sehr freundlich und hilfsbereit sind.

Die Praktikumsbetriebe sowie die Aufgaben waren vielfältig, obschon sie alle im Bereich Wirtschaft und Verwaltung angesiedelt waren. Zwei Teilnehmerinnen arbeiteten z.B. bei großen irischen BMW-Vertretungen und erledigten dort Arbeiten in der Finanzbuchhaltung, während eine ihrer Kolleginnen bei einem ortsansässigen Transportunternehmen in der Logistik beschäftigt war. Eine andere angehende Industriekauffrau wurde einer Recruiting Agentur zugeteilt und konnte dort nach potentiellen deutschen Arbeitnehmern für den irischen Arbeitsmarkt suche sowie Vorstellungsgespräche koordinieren und vorbereiten.

In ihrer Freizeit haben die sechs Frauen viel unternommen und sind in die irische Kultur eingetaucht: Von der Provinz Munster, zur Irlands Westküste bis hin in die Hauptstadt Dublin, haben sie mehrere Landschaften betrachten können. Beispielsweise die berühmten Cliffs of Moher, die Schafe und Torfe auf dem Ring of Kerry, die lebendigen Straßen und Pubs in Temple Bar, dem Stadtviertel Dublins. Zudem haben sie sogar einen irischen Tanzkurs gemacht und über die Herstellung von irischem Whisky gelernt.

Für die Azubis war der Aufenthalt in Irland nach eigenen Angaben viel mehr als ein Auslandspraktikum, das man in seinen Lebenslauf ergänzt. Es war eine bedeutende Lebenserfahrung, wodurch sie ihre interkulturellen Kompetenzen, Toleranz und Selbständigkeit richtig entwickeln konnten. Auf unserer Frage, ob sie das Praktikum weiterempfehlen würden, kam die einstimmige Antwort: Auf jeden Fall! Denn auf dem Rückweg nach Hause konnten sie außer dem schweren Koffer auch viele unvergessliche Erfahrungen mitnehmen.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Susanne Wibe, Nicole Iscenko, Leon Neumann, Phillip Schulte

Eine Stunde Zeitverschiebung, über eintausend Kilometer Luftlinie, mehr als eine Stunde Flugzeit und zwei Zwischenstopps sollten uns für die nächsten vier Wochen von unseren Wohnungen und Familien in Deutschland trennen. Denn unser Auslandspraktikum in Irlands zweitgrößter Stadt Cork stand bevor. Durch das Programm Erasmus+ durften wir, zwei angehende Industriekaufmänner und zwei angehende Kauffrauen für Büromanagement, den Arbeitsalltag und das facettenreiche Land Irland näher kennenlernen. Dies wurde von dem Berufskolleg Ahlen des Kreises Warendorf Europaschule organisiert, welche von einem EU- finanzierten Projekt profitiert und uns diese tolle Möglichkeit ermöglichte.

So machten wir uns alle am Freitag, den 16.03. auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Unser lang ersehntes Auslandspraktikum konnte also endlich beginnen. Zur großen Freude verlief alles nach Plan und wir kamen nach einem Zwischenstopp am späten Nachmittag in Cork an. Für die Unterkunft wurde gesorgt und alles lief problemlos. Natürlich mussten wir uns selbst verpflegen und wir kauften für die ersten Tage ein, da sich alles am kommenden Wochenende in Irland um den St. Patrick‘s Day drehte.

In Irland gilt der Heilige St. Patrick als Schutzpatron der Iren und ihm zu Ehren gibt es einen landesweiten Feiertag. Auf der obligatorischen Parade konnte man sehr viel von der irischen Kultur lernen, da es um Gleichberechtigung und um Verbindung mit Partnerstädten und Nationen ging. Es waren viele Kulturen vertreten, was die Parade noch interessanter machte.

Nach einem schönen Wochenende begann das Arbeitsleben in Irland. Unsere Betriebe wurde im Vorfeld durch die Partneragentur Green Horizons in einem Bewerbungsprozess sorgfältig ausgewählt. Die Unternehmen waren Kearys BMW (BMW und Mini Autohaus), Jelly Bean Group (Onlinehandel für Baby- und Kinderartikel), L’Attitude 51 (Wein-Erlebnisgastronomie) und Sanches Research Cork (Nationalarchiv).

Die ersten Wochen vergingen und wir haben viel über die Arbeitskultur, Arbeitsmoral und die Leute in Irland erfahren können. In der Freizeit erwarteten uns zusätzlich faszinierende kleine und große Städte und eine bezaubernde Landschaft. So haben wir die Cliffs of Moher und den Ring of Kerry besichtigt. Beides sehr beeindruckende und atemraubende Sehenswürdigkeiten. Während wir in der Ring of Kerry-Tour einen großen Teil des Atlantiks und der Landschaft sehen durften, erwartete uns an den Cliffs of Moher eines der beeindruckendsten Naturvorkommnisse Irlands. Die Steilküsten sind bekannt für die mehr als 200m tiefen Gesteinshänge.

Was in jedem Fall nicht fehlen durfte, war ein Trip in die Hauptstadt Dublin. Daher haben wir ein Wochenende in Dublin verbracht, um die Stadt erkunden zu können. Wir besuchten z. B. das Little Museum of Dublin, das Guinness Store House, die Whiskey Distillery und die St. Patrick‘s Cathedral. Abends gingen wir zur Tempelbar und durch die Straßen von Dublin.

Wir alle lernten sehr freundliche, zuvorkommende und verständnisvolle Leute und Kollegen kennen und hatten eine unvergessliche Zeit in Irland.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Jessica Wrzeciono

Am Samstag, den 25.03.2017 ging für mich und neun weitere Auszubildende gegen 8 Uhr in der Früh der Flug nach Irland: Ein vier wöchiges Auslandspraktikum in Cork, Irland startete.

Als wir am frühen Mittag an unserer Unterkunft ankamen, wartete Margaret von der Agentur Green Horizons schon auf uns und gab uns die ersten Infos. Da wir unsere Apartments erst am späten Mittag beziehen konnten, vertrieben wir uns unterschiedlich die Zeit. Gegen 15 Uhr konnten die ersten dann die wirklich tollen Apartments beziehen. Das Wochenende nutzen wir erst mal um in Ruhe anzukommen und erkundeten schon mal das „Leisure Center“ bei uns im Hotel.

Am Montag ging dann die erste Arbeitswoche los. Für mich hieß das, dass der erste Tag bei Barry’s Travel startete. Meine Ansprechpartnerin Joyce hat mir am ersten Tag erst mal alles gezeigt und alle Arbeitskollegen vorgestellt. Während der Zeit in Irland haben die Busfahrer gestreikt. Für uns war das nicht besonders gut, denn es kam die Frage auf: Wie kommen wir morgens zur Arbeit und abends zurück? Da meine Arbeitskollegen von Barry’s Travel an unseren Apartments vorbeikamen, konnte ich täglich von irgendwem anders mitgenommen werden. Dadurch lernte ich immer neue Mitarbeiter kennen. Alle waren sehr aufgeschlossen und interessierten sich für einen selbst und das Leben in Deutschland. Nach der ersten Woche fühlte man sich schon sehr wohl in der Firma und auch in Irland. Am Samstag fuhren wir dann alle gemeinsam mit dem Schnellbus nach Dublin. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden von Cork nach Dublin. In Dublin haben wir uns dann die Stadt, die Universität und die Guinness Factory angesehen.

In der zweiten Woche hat Barry’s Travel mir eine Sightseeing-Tour zu Blarney’s Castle ermöglicht. Barry’s Travel vermittelt nämlich unter anderem Sightseeing-Touren zu verschiedenen Orten in Irland.

Am Wochenende sind einige von uns zu den Cliffs of Moher gefahren. Die Aussicht bei den Cliffs war sehr schön. Es war zwar sehr windig, aber dennoch auf jeden Fall eine Tour wert.

In der dritten Arbeitswoche hatte man sich in seine täglichen Aufgaben rein gefunden. Man war auch nicht mehr so scheu wie am Anfang und die englische Sprache fiel einem nicht mehr so schwer. Unter der Woche haben wir nicht viel gemacht, da wir den ganzen Tag arbeiten waren. Wir haben abends nur etwas gekocht, haben Spieleabende gemacht oder waren noch beim Sport und in einem der Pools im Leisure Center.

An dem Osterwochenende kam dann Besuch aus Deutschland. Eine Freundin von Lena kam uns besuchen und wir haben die Tour durch den Ring of Kerry gemacht. Die Tour war mehr oder weniger an der Ostküste entlang.

An Karfreitag waren wir abends alle zusammen Burger essen. Unsere Arbeitskollegen haben uns erzählt, dass an Ostersonntag sehr viel los ist in der Stadt und in den Pubs. Also sind wir, nachdem wir Sonntag gemeinsam gekocht und gegessen haben, abends noch in die Pubs gegangen.

Nun fing auch schon unsere letzte Arbeitswoche an. Einerseits war man traurig, dass die vier Wochen schon zu Ende waren. Andererseits war man aber auch glücklich, dass es wieder nach Hause ging zu seinen Freunden und der Familie. Da die meisten von uns den Freitag schon frei hatten, um in Ruhe die Koffer packen zu können, verabschiedeten wir uns schon am Donnerstag von unseren Arbeitskollegen.

Unseren letzten Tag verbrachten wir recht entspannt. Wir haben unsere Koffer gepackt und unsere Apartments aufgeräumt. Dann sind wir auch schon ziemlich früh ins Bett gegangen, denn um 5.50 Uhr morgens ging unser Flieger zurück nach Amsterdam.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Julia Becker

Am 02.10.2016 begann für mich und meine Arbeitskollegin Caroline unser vierwöchiges Auslandspraktikum, welches wir in Legnica, Polen, in der Tochterfirma Winkelmann Sp. z o.o. unseres Ausbildungsbetriebes absolvierten.

Nach einer etwa siebenstündigen Anreise mit unserem Mietwagen wurden wir von unserem Ansprechpartner willkommen geheißen und durften unsere Wohnung beziehen.

In den ersten Arbeitstagen müssten wir einige interne und externe Sicherheits-und Gesundheitsschulungen durchlaufen, ohne die man in Polen nicht arbeiten darf. Besonders durch die internen Schulungen konnten wir schon mal einen ersten Eindruck über den Aufbau unseres Praktikumsbetriebes gewinnen.

Danach ging der richtige Arbeitsalltag los. Ich wurde im Bereich LEAN Management eingesetzt und habe mir mein Büro mit drei Kollegen, von denen ich sofort herzlich aufgenommen wurde, geteilt. Nachdem mir in den ersten Tagen ein umfangreiches Wissen über LEAN Tools wie 6S, TPM (Total Productive Maintanance) oder LPA (Layered Process Auditing) vermittelt wurde, konnte ich später eigenständig arbeiten. Zu meinen Hauptaufgaben gehörte das Begleiten und auch eigenständige Durchführen von Audits, das anschließende Sammeln und Erfassen derErgebnisse, um diese später zu analysieren und auszuwerten. Dabei kam ich mit vielen Mitarbeitern ins Gespräch und konnte nebenbei sehr viel lernen, was ich nun in meinem Ausbildungsbetrieb oder der Berufsschule anwenden kann.

Neben dem normalen Arbeitsalltag hatten wir zwischendurch die Chance, Teile der Produktion zu besichtigen. Dabei hat man sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen unserem Praktikumsbetrieb und unserem Ausbildungsbetrieb feststellen können.An einem Nachmittag hat unser Ansprechpartner ein Treffen mit zwei polnischen Studentinnen organisiert. Diese haben uns die Stadt Legnica gezeigt und waren anschließend mit uns in einem typisch polnischen Restaurant, in dem wir die bekannten Piroggi probiert haben. Dieser Tag war besonders schön und es war interessant, sich einmal mit zwei polnischen Jugendlichen in unserem Alter auszutauschen.

In der Freizeit und am Wochenendehaben wie viel Zeit in Breslau, der nächst größeren Stadtin der Nähe von Legnica verbracht. In Erinnerung wird auch der Ausflug nach Auschwitz und Krakau bleiben.

Nachdem die vier Wochen viel zu schnell umgegangen sind, mussten wir uns von unseren Kollegen verabschieden und uns auf den Rückweg machen. Während des Praktikums habe ich viele Erfahrungen sammeln können und würde jedem, dem sich diese Chance bietet, empfehlen, daran teilzunehmen.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Caroline Peters

Vom 02.10. – 30.10.2016 verbrachte ich zusammen mit meiner Mitauszubildenden Julia die Zeit in Legnica in Polen. In dieser Stadt hat unser Ausbildungsbetrieb Winkelmann nämlich eine Tochterfirma, in welcher wir dann arbeiten konnten.

Während der Woche arbeitete ich in der Logistikabteilung, in der es unter anderem meine Aufgabe war, das KANBAN-System in der Produktion dort etwas zu überarbeiten. Zudem habe ich auch Aufgaben zur Vorbereitung der SAP-Einführung im kommenden Jahr gemacht. Meine Kollegen waren super nett und haben mir auch immer gerne weitergeholfen. Ebenso in Sachen Freizeitverbringung und Unternehmungen konnten sie mir immer alle Fragen beantworten und hatten gute Ratschläge parat.

An den Wochenenden hatten wir dann genug Zeit, diese Tipps umzusetzen und uns Polen mal ein wenig anzugucken. Für uns beide war dies nämlich der erste Aufenthalt dort. Am ersten Wochenende fuhren wir in das Konzentrationslager nach Ausschwitz und anschließend weiter nach Krakau. Ebenso verbrachten wir viel Zeit in der nächstgrößeren Stadt Breslau. Wir bemerkten schnell, dass das Bild was wir vorher von Polen im Kopf hatten, nicht der Wahrheit entspricht und dass es viel mehr schöne Städte und Sehenswertes in Polen gibt als gedacht.

Unser Ansprechpartner in der Firma organisierte für uns ebenso ein Treffen mit zwei Studentinnen der Uni in Legnica, welche uns dann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigten. Unter anderem ging es für uns hoch hinaus auf das so genannte Piastenschloss, von dem man eine tolle Aussicht genießen konnte. Abschließend gingen wir in einem typisch polnischen Restaurant essen. Es war gut, dass wir mit den beiden Studentinnen dort waren, so konnten sie uns ihre Lieblingsspeisen empfehlen und uns bei der Auswahl gut weiterhelfen.

Alles in allem kann ich mich nur bei allen Beteiligten für die Möglichkeit eines solchen Auslandsaufenthaltes bedanken und kann es wirklich jedem weiter empfehlen, die Chance zu ergreifen und mal eine Zeit im Ausland zu arbeiten. Ich würde es jederzeit wieder tun und es war ein sehr aufregender, toller Monat für mich. Dziękuję!

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Ellen Volbracht

Am Samstagmorgen war es dann endlich soweit: Unser lang ersehntes 4-wöchiges Auslandspraktikum in Irland startete. Nach einem ruhigen Flug und einer angenehmen Taxifahrt erreichten wir das Hotel gegen 12 Uhr mittags. Da wir erst um 15 Uhr in unser Appartement einchecken konnten, entschlossen wir uns vorher schon einmal in die Stadt zu gehen und das Nötigste einzukaufen. Um 15 Uhr bezogen wir dann unsere Zimmer. Den verbleibenden Samstag und den Sonntag nutzten wir dann um das „Leisure Center“ und Cork zu erkunden.

Am Montagmorgen stand das erste Treffen mit Irene, der Organisatorin der Agentur Green Horizons, an. Sie brachte uns in unsere Praktikumsbetriebe. Für mich hieß das, mein erster Tag bei Zevas Communications Ltd. Meine Ansprechpartnerin Katrina war in den ersten 3 Tagen verhindert, deshalb begleitete ich eine andere Auslandspraktikantin aus Frankreich, die mir ihren Tagesablauf bei Zevas Communications Ltd. zeigte. Am Donnerstag, Franzis Geburtstag, waren wir dann das erste Mal im Pub und probierten unser erstes Guinness. Die Meinungen über den Geschmack gingen in der Gruppe auseinander.

Über das Osterwochenende besuchten wir Blarney’s Castle, Fota Wildlifepark, English Market und Dingle. Überraschenderweise haben die Läden in Cork fast 24 Stunden geöffnet, sogar an Feiertagen, und somit haben wir das verlängerte Wochenende genutzt und sind ein bisschen durch die Einkaufsläden gestöbert.

Die zweite Woche wurde ich von Zevas Communications Ltd. in das Projekt eingelernt und musste einige Sicherheitseinführungen mitmachen. Mit mir haben zwei weitere Frauen und zwei Männer angefangen dort zu arbeiten, die in den nächsten 3 Wochen mein Team waren. Am Freitag feierten wir in Alinas Geburtstag rein und am Sonntag ging es dann mit dem Aircoach, einem Schnellbus, nach Dublin. In Dublin besuchte ich den „St. Stephen’s Green“ Park, die „ St. Patrick’s“ Cathedral und die Guinness Factory.

In der dritten Arbeitswoche hatte ich mich in meine täglichen Aufgaben eingefunden und generell begann so langsam das Gefühl sich heimischer zu fühlen. Man verstand die irischen Leute besser und war auch nicht mehr scheu zu antworten oder mal von sich selber zu erzählen. An dem Dienstag besichtigten wir das University College of Cork (UCC), das unter den einheimischen auch liebevoll „Hogwarts“ genannt wird. Ein wunderschönes altes Gebäude mit einer kleinen Cafeteria, in der man gut einen Scone und eine Tasse Kakao mit Marshmallows genießen kann.

An unserem dann schon letztem Wochenende waren wir Freitagabend gemeinsam bowlen und Pizza essen. Samstag unternahm ich einen Ausflug nach Kinsale, einer kleinen Hafenstadt an der Küste der keltischen See. Ich besichtigte die etwa 6 Hektar große Burgruine „Charles Fort“, die wirklich einen spektakulären Blick auf die Bucht und Kinsale bot. Am Sonntagmorgen mussten wir früh aufstehen, denn um 8 Uhr fuhr schon der Bus in Richtung Cliff’s of Moher. Bei typisch irischem Wetter war die Aussicht von den Cliff’s trotzdem atemberaubend.

Mit gemischten Gefühlen traten wir unsere letzte Arbeitswoche an. Einerseits traurig, Irland zu verlassen, und andererseits glücklich, unsere Freunde und Familie wiederzusehen. In der Woche durfte ich die Frau an der Rezeption vertreten und lernte somit viele verschiedene Menschen kennen, die täglich bei Zevas Communications Ltd. ein- und ausgehen. Mit kleinen Abschiedspräsenten und einer letzten gemeinsamen „Tee Break“ verabschiedete ich mich am Freitag von meinem Team.

Unseren letzten Abend in Cork feierten wir bei einem schönen Abendessen und Wellnessabend im Leisure Center. Nach einer kurzen Panikattacke über zu schwere Koffer bekamen wir doch noch ein Auge zu. Schließlich hieß es für uns früh aufstehen, denn um 5:50 Uhr morgens ging der Flieger zurück nach Amsterdam, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von René Werner

Anfang Oktober war es also endlich soweit, vom Flughafen Köln-Bonn ging die Reise nun endlich los nach Irland – genauer gesagt nach Dublin. Nach der Landung ging es für mich und die anderen 3 Schüler/innen mit Hilfe des organisierten Transfers direkt zu unseren Gastfamilien. Da wir beiden Jungs in derselben Gastfamilie untergekommen waren, ließ der erste obligatorische Pub-Besuch natürlich nicht lange auf sich warten. Auch erste kurze Gespräche mit unseren Gasteltern gestalteten sich einfacher als erwartet, man gewöhnte sich schnell daran, hier nur mit seinen Englischkenntnissen weiter kommen zu können.

Montagmorgen ging es dann mit dem Bus zu meinem Praktikumsbetrieb. Erwähnenswert ist hierbei vielleicht, dass man an den Haltestellen in Dublin den Arm herausstrecken muss, wenn man einen der zahlreichen Busse erwischen möchte, denn sonst fährt der Busfahrer auch gerne mal an einem vorbei und man kommt am ersten Tag mit einer leichten Verspätung bei der Arbeit an.

Meine Praktikumsstelle dürfte dem ein oder anderen vertraut vorkommen. Untergebracht war ich bei Hella Ireland Limited, einer Zweigstelle der Hella KGaA Hueck & Co, ein Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Lippstadt. Dort wurde ich hauptsächlich im Lager eingesetzt, wo die Hauptaufgabe darin bestand, die angelieferten Waren aus den Kartons zu nehmen, mit einem entsprechenden Scanner einzuscannen und die Waren in ihren geeigneten Lagerplatz einzulagern. Meine Arbeitskollegen waren alle super nett und hilfsbereit, wenn ich etwas nicht auf Anhieb verstanden habe oder Fragen aufkamen, war sofort jemand zur Stelle, um Abhilfe zu schaffen. Leider gestaltete sich die Arbeit auf Dauer als sehr eintönig, einige kurze Einblicke in den Büroalltag wären wünschenswert gewesen.

Das tat der Erfahrung, in einem irischen Unternehmen zu arbeiten, jedoch keinen Abbruch. Ich kann viele positive Eindrücke aus dem Praktikum für die Zukunft mitnehmen.

Über das angeblich so regnerische Wetter in Irland kann ich mich nicht beschweren. Bis auf 2 kurze Regenschauer in den insgesamt 4 Wochen sind wir mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen überrascht worden. Die vorher angeschaffte Regenjacke war demnach weitestgehend überflüssig. Da es in Irland im Winter keine Minusgrade gibt und sehr mild bleibt, kann man, wenn man genau hinschaut, auch mal eine Palme am Straßenrand entdecken.

Persönliche Highlights waren zum einen die Bustour zu den bekannten Cliffs of Moher, die 7 Kilometer langen Steilklippen an der Südwestküste Irlands, die am höchsten Punkt sogar bis zu 214 Meter senkrecht aus dem atlantischen Ozean ragen. Zum anderen war das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Irland im Aviva Stadium in Dublin eine ganz besondere Erfahrung für mich. Leider konnte das Spiel nicht erfolgreich gestaltet werden, jedoch tat das der Stimmung keinen Abbruch; nach dem Führungstreffer der Iren war das komplette Stadion aus dem Häuschen, einfach eine atemberaubende Atmosphäre. Aber auch ein Besuch im Whiskey Museum in der Nähe des Trinity College ist einen Besuch wert, zwar sehr klein gehalten, jedoch haben die Tour Guides ganze Arbeit geleistet und die Führung sehr informativ und interessant gestaltet. Für alle Whiskey-Liebhaber gibt es sogar eine kleine Geschmacksprobe am Ende.

Abschließend kann ich nur noch hinzufügen, dass es wirklich eine sehr schöne Erfahrung war, empfehlenswert für jeden, der gerne mal aus dem Alltag rauskommen möchte, seine Englischkenntnisse verbessern möchte sowie nicht Scheu davor ist, ein neues Land, Leute und Kulturen kennen zu lernen.

Dies war definitiv nicht mein letzter Besuch in Dublin!

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Julia Salzbrunn

Am 3.Oktober 2015 ging es für meine drei Mitstreiter und mich mit dem Flieger in Richtung Irland. Mit einer halben Stunde Verspätung landeten wir in Dublin. Es war 10 Grad kälter als zuvor in Deutschland und es hat genieselt. Der erste Gedanke: „Toll, einen Monat Kälte und Nässe, hätte ich mal doch meine Winterjacke eingepackt.“ Aber da hatte ich mich geirrt.

Die vier Wochen in Dublin konnten jetzt beginnen. Man stellt sich auf die Probe: Fremdes Land, fremde Sprache, fremde Kultur. Aber hat man sich erst einmal eingelebt, ist es gerade das, was die Zeit so besonders macht.

Mein Praktikumsunternehmen war die Carl Stuart Limited, ein Händler von Laborartikeln. Ich saß im Büro und habe mich viel mit der Erstellung und Bearbeitung von Excel-Listen, sowie der Gestaltung der Website des Unternehmens befasst. Dies ließ etliche interessante Einblicke zu.

Mein persönliches Highlight der Reise waren die bekannten „Cliffs of Moher“. Der ein oder andere wird sie sicherlich aus „Harry Potter“ kennen. Der Ausblick ist unbeschreiblich und ich kann es jedem nur ans Herz legen, diesen Klippen einmal einen Besuch abzustatten.

Die restliche Zeit haben wir damit verbracht, uns Sehenswürdigkeiten anzugucken, eine Gefängnisführung mitzumachen, die Innenstadt zu erkunden, an die Küste zu fahren, einige der zahlreichen Pubs zu besuchen oder die Pinguine in Dublins großem Zoo zu beobachten. Die vollen vier Wochen waren zwar nicht ausreichend, um alles von Dublin und der Umgebung kennenzulernen, aber verschafften uns doch einen tollen ersten Einblick in die irische Kultur.

Am Ende des Praktikums stellte sich heraus, dass das Wetter für diese Jahreszeit genial war. Wir hatten die ganze Zeit über höchstens dreimal Regen und auch die Temperaturen befanden sich durchschnittlich zwischen 15 und 20 Grad. Die Winterjacke wurde nicht vermisst.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Jan-Eric Fechtelkord

Nach mehreren sprachlichen und interkulturellen Vorbereitungsstunden am Berufskolleg Ahlen flogen wir, vier Auszubildende, am 3. Oktober 2015 von Köln nach Dublin.

Abgeholt wurden wir von einem jungen Mann, welcher von der Organisation Internsplus entsandt wurde, um uns zu unseren Gastfamilien zu bringen. Rene Werner, ebenfalls ein Schüler des Berufskollegs in Ahlen, und ich kamen bei einem älteren Ehepaar und ihrem Hund „Lucy“ in einem Außenbereich Dublins unter.

Nachdem wir das erste Wochenende damit verbracht hatten, die Innenstadt kennen zu lernen und uns auf den öffentlichen Verkehr einzustellen, erschienen wir am Montagmorgen um 10 h bei „Hella Ireland Ltd.“, unserem Praktikumsbetrieb für die folgenden 4 Wochen.

Direkt wurden uns unsere Aufgabenbereiche aufgezeigt, wir waren zuständig für die Einlagerung der Wareneingänge und Rücksendungen der Kunden, das Versehen eingegangener Ware mit Artikelnummern oder dem Aufräumen des Werbemittel-Lagers. Dieser zwar physisch-anstrengenden Arbeit kamen wir den Oktober über nach, was mit den sympathischen und kontaktfreudigen Arbeitskollegen im Lager kein größeres Problem darstellte, da diese uns direkt in die Gruppe integrierten. Die Arbeit als solche unterscheidet sich kaum zu der der deutschen, sie wird nur etwas entspannter angegangen. Es steht zum Beispiel eine X-Box im Pausenraum, sodass man in der Mittagspause 2 kurze Runden „Fifa“ gegen den Kollegen spielen kann.

An den Wochenenden unternahmen wir Deutschen oft etwas zusammen, so fuhren wir zu den Cliffs of Moher, gingen in ein Museum oder lernten einfach die irische Pub-Kultur kennen.

Unter der Woche waren wir nach unserem zunächst „nine to five job“, später dann aber 9:00 h-15:30 h-job, doch sehr ausgelaugt und unternahmen eher alltägliche Dinge, wie ins Kino gehen oder Billard spielen, aber wir hatten auch die Chance den US-amerikanischen Hip-Hopper „Kid Ink“ live zu sehen, oder wir machten kleinere Ausflüge in Küstenstädte, welche direkt vor Dublin gelegen waren.

Am Abend des 1. Novembers flogen wir dann, um einige Lebenserfahrung reicher, nach Köln zurück, nachdem wir am Vorabend ausgiebig Halloween gefeiert hatten.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Anna-Lina Holz

Am 03.10.2015 startete für 3 Mitschüler und mich die 4-wöchige Reise nach Irland.

Wir sind jeweils zu zweit in einer Gastfamilie untergekommen, so konnte man gut einen Einblick in das Leben der Iren gewinnen.

Der erste Arbeitstag begann am 05.10.15, ich habe in einer Speditionsfrachtfirma namens Aerly Bird Trans Global gearbeitet.

Es war sehr interessant den Ablauf in solch einer Firma kennen zu lernen, in meinem Ausbildungsbetrieb arbeiten wie ebenfalls viel mit Speditionen.

In der Freizeit und an den Wochenenden haben wir viel in der Gruppe unternommen, u. a. waren wir im Guiness Storehouse, haben eine Sight-Seeing-Tour durch Dublin gemacht (ein MUSS für Touristen). Meiner Meinung nach der schönste Ausflug war die Fahrt zu den „Cliffs of Moher“. Die haben mich wirklich sehr beeindruckt, hier wurden auch einige Szenen von Harry Potter gedreht.

Natürlich haben wir auch einige Pubs besucht. Die waren genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Live-Bands, Guiness und ein altmodisch-gemütliches Ambiente.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Melissa Przewieslik

Am 01.10.2015 begann die Hinreise zu meinem Praktikumsplatz in Turku, Finnland. Als ich am Flughafen ankam und den Check-in auch hinter mir hatte, verabschiedete ich mich noch von meinen Eltern und ging dann zu meinem Gate. Bevor ich in Turku an kam, musste ich in Helsinki einmal umsteigen. Gegen Abend bin ich dann endlich in Turku gelandet und wurde herzlich von einer Arbeitskollegin begrüßt, die ein Schild mit meinem Namen und der Firma in der Hand hielt.

Nachdem wir im Hotel ankamen, war der erste Schock schon da. Es gab keine Rezeption, sondern nur einen elektronischen Kundenservice. Ich musste mir mit einem Code, den ich 24 Stunden vorher per E-Mail erhalten habe, den Einlass in das Hotel verschaffen. Nachdem ich insgesamt den Code drei Mal eingegeben hatte, stand ich endlich in mein Zimmer und war davon überhaupt nicht begeistert. Es wirkte sehr klein und war auch begrenzt mit Möbeln eingerichtet. Aber dann kam mir der Gedanke, es ist nur für ein Monat.

Bei meiner Praktikumsstelle in der Tochtergesellschaft „LR Health & Beauty Systems Oy“ durchlief ich verschiedene Abteilungen Media, Finanzen und Service. Meine Aufgaben waren unter anderem, die Webshops und Websites zu aktualisieren, Rechnungen einzubuchen sowie auch die Retouren zu bearbeiten.

Nach der Arbeit konnte ich mir sehr gut die Sehenswürdigkeiten der Stadt Turku anschauen oder in einem der Shopping Center den Tag ausklingen lassen. Die Wochenenden eigneten sich eher dafür, um Ausflüge zu veranstalten, wie einen Tagesausflug nach Helsinki.

Bleibt mir nur noch zu sagen, dass es für mich eine tolle Erfahrung war und mir viel Spaß gemacht hat. Ich rate jedem, der die Möglichkeit hat, an solch einem Projekt wie dem Erasmus+ – Projekt teilzunehmen, auch wirklich die Chance zu ergreifen und ein Praktikum im Ausland zu machen. Ich habe viel gelernt und mit nach Hause genommen. Die Finnen, die ich kennen lernen durfte, sind sehr nette, hilfsbereite und lebenslustige Menschen, die ich in der kurzen Zeit sehr lieb gewonnen habe.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Linda Nottebaum

Am 03. Oktober 2015 begann meine Reise nach Brighton für das vierwöchige Auslandspraktikum. Mit dabei waren noch drei weitere Berufsschüler der Europaschule. Der Hinflug von Köln/Bonn nach London/Gatwick verlief reibungslos. Von Gatwick ging es dann mit dem Zug weiter Richtung Küste, ins schöne Brighton, wo unsere Gastfamilien leben und wir die nächsten vier Wochen arbeiten sollten.

Das erste Wochenende nutze ich um mich häuslich einzurichten, meine Gastfamilie kennen zu lernen und die Gegend zu erkunden. Am Montag darauf begann dann der erste Arbeitstag. Mein aufnehmendes Unternehmen war die karitative Einrichtung „The Grace Eyre Foundation“.

Grace Eyre kümmert sich um Menschen mit Lernbehinderung und geistiger Behinderung. Sie bietet diesen Menschen viele Möglichkeiten um sich selbst sozial zu integrieren und ein „normales“ Leben zu führen. Zum einen bietet Grace Eyre betreutes Wohnen an. Aber auch Kurse wie z.B. Zeichen- und Bastelkurse, Sportkurse oder Kurse in denen die so genannten „Service Users“ lernen mit Geld umzugehen oder sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten. Während meiner Zeit bei Grace Eyre habe ich viele spannende Erfahrungen sammeln können. Sei es im Umgang mit den „Service Usern“ oder über die Arbeitsweisen in der Personalabteilung, in welcher ich eingesetzt war.

Die Wochenenden habe ich mit den anderen Berufsschülern verbracht. An zwei Wochenenden haben wir London besucht, das mit dem Zug in einer Stunde gut zu erreichen war. Zunächst haben wir uns die typischen Londoner Sehenswürdigkeiten angeschaut, wie den Big Ben, das London Eye und den Buckingham Palace. Am darauffolgenden Wochenende besichtigten wir das Madame Toussauds und den London Dungeon.

Auch die Heimreise verlief bis auf wenige Unannehmlichkeiten auf Grund des nebligen Wetters ohne Probleme.

Im Großen und Ganzen war dieses Praktikum in Brighton eine fantastische Möglichkeit um eine andere Kultur kennenzulernen, andere Arbeitsweisen kennenzulernen, sich sprachlich weiterzuentwickeln und auch um persönlich weiter zu kommen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Kevin Dzeubalka

Die Reise begann am 4. Oktober 2015 um 16:35 am Flughafen Köln/Bonn. Nach einem eineinhalb-stündigen Flug kam ich am Flughafen London Gatwick an. Meine erste Aufgabe bestand darin, den Transport vom Flughafen zur Gastfamilie zu organisieren. Nach einer kurzen Zugfahrt und einer dreiviertelstündigen Busfahrt, kam ich am Brighton Bahnhof an, wo ich mich nur noch ins Taxi gesetzt habe und mich zur Gastfamilie fahren ließ. Um 21 Uhr schließlich, kam ich in meinem neuen Zuhause an. Nachdem es einen kleinen Snack gab und wir uns kurz kennen gelernt hatten, ging ich doch recht müde ins Bett.

Der erste Tag in Brighton begann um 11 Uhr im Büro von der Ahlener Partnerorganisation Stages zum „Welcome meeting“, wo wir generelle Informationen bekamen und ich die drei anderen Teilnehmer aus meiner Klasse dann auch zu ersten Mal in England traf, da diese einen Tag eher angereist sind. Danach gingen wir in die Stadt, um uns Bustickets für die vier Wochen zu kaufen und um etwas zu essen. Um 14:00 Uhr war vorgesehen, dass wir unsere Praktikumsbetriebe erreichen, sodass wir alle zeitig losgefahren sind und pünktlich ankamen.

Mein Praktikumsbetrieb war die Sprachschule EC Brighton, welche für Studenten, aber auch für Erwachsene Englisch Kurse in verschiedenen Sprachklassen anbietet. Zunächst wurde ich herzlich begrüßt und mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt. Ich war ziemlich glücklich, dass ich meinen Arbeitsplatz im Büro meiner neuen Kollegen hatte und somit immer Kontakt hatte. Darauffolgend wurde ich meinen neuen Kollegen vorgestellt und bekam eine generelle Einführung in die Arbeit bei EC.

Ich konnte mich recht schnell einfinden und die mir übertragenden Aufgaben gut erledigen, sodass ich schnell selbständig meinen Tag planen konnte und mir immer neue Aufgaben anvertraut wurden. Diese bestanden unter anderem darin, die Anwesenheit der Studenten zu prüfen und verschiedene Sprachtests durchzuführen und zu kontrollieren. Dazu kamen Aufgaben, die ich bereits aus meinem Alltag kannte, wie Bestellungen zu kontrollieren oder die Eingabe von Daten in Online-Datenbanken.

Bereits unter der Woche bin ich sehr gerne nach Feierabend zum Strand und zum anliegenden Pier gegangen, da dieser nur wenige Meter von meiner Arbeitsstelle entfernt lag. So ging die erste Woche wirklich sehr schnell vorbei.

Das Highlight in der zweiten Woche war ohne Zweifel unser Trip nach London! Ohne viel Hektik haben wir unglaublich viel von dieser tollen Stadt gesehen und einen am Ende zwar anstrengenden, aber schönen Tag verbracht. Unser erstes Ziel war die Tower Bridge. Von da aus wollten wir über Big Ben zum Buckingham Palace fahren. Die beiden Wahrzeichen Londons boten uns tolle Fotomotive und waren wirklich sehr ansehnlich. Dass die Flagge des Vereinten Königreiches oben am Buckingham Palace wehte, sagte uns, dass auch die Queen nicht weit sein konnte. Gesehen haben wir sie leider nicht. Darauffolgend stand ein Besuch im Harrods, dem weltberühmten Nobel-Einkaufszentrum, an. Ob das Preis–Leistungs–Verhältnis in allen Fällen gerechtfertigt war, sei in Frage gestellt. Es war aber allemal ein Besuch wert.

Den Abend schließlich verbrachten wir am London Eye und der Promenade an der Themse, mit tollem Blick auf das hell erleuchtete House of Parliament. Danach neigte sich der Tag dann doch einem Ende zu, was bedeutete, dass wir unsere Heimfahrt antraten.

Auch in er Dritten Woche war gab es viel zu tun. In der Sprachschule kamen in dieser Woche mehr als 40 neue Schüler an. Das bedeutete, dass viele Tests geschrieben und korrigiert werden mussten (um einordnen zu können, in welche Klasse die Schüler gehen sollten) und auch die Buchausgabe etwas länger dauern konnte. Erfreulich war, dass ich aktiv helfen und meinen Teil zum erfolgreichen Ablauf zugeben konnte.

Auch an diesem Wochenende zog es mich und eine Freundin wieder nach London, wo wir Madame Tussauds besuchten. Die täuschend echt wirkenden Wachsfiguren waren wirklich sehenswert! Nachdem wir die Ausstellung besichtigt und ein kurzes Mittagessen hatten, machten wir uns auf den Weg zum London Dungeon, dem Londoner Gruselkabinett an der Themse. Trotz vorbestellter Tickets mussten wir auf die nächste Vorführung warten, was erst in 3 Stunden der Fall war. Das London Dungeon war im Nachhinein gesehen seine Wartezeit allemal wert! Die dunkle, kalte Atmosphäre des alten Londons wurde wirklich unglaublich gut nachgestellt und mit tollem Schauspiel und spannender Geschichte untermalt. So konnte auch dieser Tag als ein Erfolg verbucht werden.

Nun neigte sich mit der 4ten und letzten Woche das Auslandspraktikum seinem Ende zu. Dies war gleichzeitig auch die Halloween-Woche, was in der Sprachschule natürlich nicht unbemerkt von statten ging. Es fand der große „Pumpkin carving competition“ statt, wo 6 Schülerteams jeweils zu dritt einen Kürbis schnitzen und via Facebook entschieden wurde welches Team den Contest gewonnen hat.

Aber auch diese Woche ging so schnell vorüber wie die drei anderen zuvor auch. Am Freitag bekamen wir unser Zertifikat von unserer Agentur Stages überreicht und konnten Feedback über unseren Aufenthalt geben, was in meinem Fall durchweg positiv ausfiel. Nachdem ich den Samstag dann noch einmal das sehr gute Wetter am Strand verbringen konnte (wie so ziemlich an jedem Wochenende mindestens ein Mal), stand am Sonntag der Rückflug nach Deutschland an. Mit circa drei Stunden Verspätung, ausgelöst von unglaublich dichtem Nebel und unzähligen abgesagten Flügen kamen wir glücklich, dass unser Flug stattfinden konnte, in Köln an.

Abschließend bin ich äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Praktikums und den Erfahrungen die ich Sammeln konnte und würde jederzeit diese Entscheidung wieder treffen. Sowohl die Gastfamilie als auch der Praktikumsbetrieb EC English waren sehr bemüht mich zu integrieren und gut aufzunehmen.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Angelina Meier

Am 03.10.2015 ging es für mich von Köln/Bonn aus in Richtung London Gatwick und anschließend mit dem Zug nach Brighton, wo mein vier wöchiger Auslandsaufenthalt startete. Als ich in Brighton ankamen, war es für mich ein komisches Gefühl zu wissen, dass ich nun für vier Wochen in ein komplett anderes, aber auch spannendes Leben mit Einblicken des britischen Lifestyles führen würden.

Mit der Ankunft am Hauptbahnhof in Brighton waren wir auf uns alleine gestellt und machten uns auf den Weg zu unseren Gastfamilien. Ich wurde herzlich und offenherzig empfangen und hatte mein erstes britisches Dinner/Abendessen gemeinsam mit meiner Gastfamilie. Ich lebte mich schnell ein und hatte sehr schnell das Gefühl dazu zu gehören.

Den ersten Sonntag habe ich gemeinsam mit den anderen Praktikanten im Zentrum von Brighton verbracht und habe somit die ersten positiven Eindrücke der wunderschönen an der Küste liegenden Stadt sammeln können.

Am Montag Morgen habe ich mich gemeinsam, mit den anderen Austauschpraktikanten, bei der für uns zuständigen Agentur (Stages) für das sogenannte Welcome-Meeting getroffen, hierbei haben wir eine kleine Einführung und einige hilfreiche Hinweise für die kommenden Wochen erhalten.

Anschließend habe ich mich auf den Weg zu meinem Praktikumsbetrieben gemacht, wo ich ebenfalls herzlich empfangen wurde. Nach kleiner Einführung und Einweisung an meinem Arbeitsplatz wurde ich ins Tagesgeschäft mit einbezogen. Ich arbeitete für das lnternational-Study Center an der Universität of Sussex in Brighton. Ein internationales Sprachbildungszentrum, welches den Einstieg in einen internationalen Studiengang bei bereits ausgesuchter Fachrichtung erleichtert oder aber nur als Auslandserfahrung dient. Hierbei hatte ich täglichen Kontakt mit den Studierenden und bekam die Möglichkeit mit unterschiedlichsten Kulturen zusammen zukommen. Mein Praktikumsbetrieb war nur wenige Minuten Busfahrt von meiner Gastfamilie entfernt.

Zu meinen täglichen Aufgabenbereichen gehörten sämtliche Datenpflege in den unterschiedlichsten unternehmenseigenen Datenbanken und Excel-tabellen, aber auch Anwesenheiten und Abwesenheiten zu kontrollieren und zu pflegen. Auch für das Erfassen von Studentenbescheinigungen und für die Anschreiben eines Bankbriefes war ich zuständig, welcher für jeden Studenten individuell erfasst werden musste, da dieser als Bestätigung bei der Eröffnung eines britischen Bankkontos diente. Auch bei der Vorbereitung eines Seminares „Customer Service Training – Handling Customer Complaints” wurde ich aktiv mit eingebunden und war für sämtliche Internetrecherche zuständig.

In meiner Freizeit habe ich mit den anderen Praktikumsteilnehmern Brighton genauer besichtigt, dazu gehörte natürlich der Brighton Pier, direkt an der Beachfront, wo wir anschließend unsere Sonntag Nachmittage verbracht haben, da das Wetter glücklicherweise am Wochenende immer toll und sonnig war. Außerdem besichtigten wir den Churchillsquare, das Brighton Wheel und den Royal Pavilion. Das zweite Wochenende habe ich gemeinsam mit den anderen Praktikanten in London verbracht, welches nur eine knappe Stunde Zugfahrt von Brighton entfernt war. Dort haben wir selbstverständlich die wesentlichen Sightseeing Attraktionen, wie Big Ben, Buckingham Palast, London Eye etc. besichtigt. Unter der Woche habe ich meine Abende meistens mit meiner Gastfamilie und der ältesten Tochter verbracht. Wir haben Filme geschaut, Essengekocht oder einfach nur nett gemeinsam zusammengesessen.

Das letzte Wochenende wurde ich von zwei Freundinnen aus Deutschland besucht. Wir haben uns in London getroffen und dort das letzte Wochenende meiner Praktikumszeit verbracht. Natürlich blieben auch an diesem Wochenende die Sightseeingtouren und das Shoppen auf der Oxfordstreet nicht auf der Strecke. Gemeinsam mit meinen Freundinnen und einigen Komplikationen, was die Fluggesellschaft anging, ging es für mich am 01.11.2015 zurück nach Köln/Bonn.

Alles in Allem nehme ich dieses vierwöchige Praktikum als ein sehr positives Erfahrungserlebnis mit, welches mich sicherlich in einigen Situation sehr geprägt hat. So hat mir beispielsweise die offene und sehr freundlichen Art und Weise der Briten sehr beeindruckt. Dieser Auslandsaufenthalt hat uns ebenfalls die Möglichkeit gegeben bereits vorhandenes Wissen anzuwenden und neues zu erlernen. Auch meine Englischkenntnisse wurde durch den täglichen Gebrauch sowohl im Praktikumsunternehmen, in Wort und Schrift, als auch in der Gastfamilie, in meiner Freizeit und an den Wochenende gefordert und somit weiter ausgebaut und vertieft.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Chiara Lux

Am 03.10.2015 ging es für mich und 2 andere Schüler ab nach Brighton. Am Mittag ging unser Flieger nach London/Gatwick. Von da aus mussten wir dann mit dem Zug nach Brighton fahren. Ich hatte es mir echt anstrengender vorgestellt, als es eigentlich war.

Wir waren so aufgeregt, als wir am Bahnhof in Brighton standen und es nun ‘endlich los ging’ zu unseren Gastfamilien. Doch als ich angekommen bin, verflog meine Aufregung sofort! Ich wurde so nett empfangen. Mir wurde mein Zimmer gezeigt, das klein aber ausreichend war und ich hatte erstmal Zeit für mich selber um mich einzuleben.

In meinem Praktikumsbetrieb wurde ich am ersten Tag ebenfalls so super lieb empfangen, als würde ich schon ewig dazugehören! Ich wurde sofort in die Aufgaben mir integriert, die auch jetzt nicht allzu schwer waren. Es war ein richtig süßer, kleiner Laden mit vielen lieben Stammkunden. Ab und zu gab es mal ‘ein paar’ Kleinigkeiten zum Naschen…

Im Großen und Ganzen habe ich viele Erfahrungen dort sammeln können, da ich jeden Tag in verschiedenste Konversationen mit einbezogen wurde. In den Pausen hatte ich (leider) die Möglichkeit zum Churchill Square Center zu fahren und naja… ,,schnell” shoppen zu gehen. Da war das Geld schnell weg, aber die Auswahl an Läden da ist ein Traum!

Ein Wochenende ging es für uns nach London! Sighseeing, ein wenig shoppen und die Umgebung genießen. Wir haben den Big Ben gesehen, den Buckingham Palace, das London Eye und vieles mehr! Auch im Harrods sind wir gewesen. London ist echt sehenswert!

Die Sonntage haben wir meistens am Brighton Pier mit Crepes und Churros essen verbracht. Wir hatten echt Glück, da jedes Mal die Sonne schien und wir uns an den Strand setzen und das Wetter genießen konnte.

Diese 4 Wochen in Brighton waren eine sehr schöne Erfahrung, die sich sehr gelohnt hat und ich würde es sofort wieder machen.

ERASMUS+-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Kathrin Müller

Am 04.10.2014 ging es für mich und fünf weitere Schüler des Berufskollegs Ahlen Europaschule mit dem Zug nach London. Das erste was ich sagen kann – nie wieder mit dem Zug verreisen, wenn man einen schweren Koffer dabei hat. Das ist echt anstrengend!

Am Abend sind wir dann in unserer Unterkunft im Stay Club in Willesden angekommen. Der erste Eindruck war ein Schock, unser Bad war 1 qm groß und die Dusche war quasi direkt über der Toilette, also hatte man immer eine Überschwemmung im Bad, wenn jemand geduscht hat. Das Zimmer war sehr klein und hatte überall Spiegel. Aber für einen Monat war das alles kein Problem.

Bei unserer Praktikumsstelle „Nationwide Utilities“ waren Mariele und ich zuständig, neue mögliche Kunden zu finden und diese in der Datenbank anzulegen. Zudem haben wir auch kurze Vorträge geübt, bei denen wir auf Englisch über ein vorgegebenes Thema reden mussten. Ich fand, dass es eine sehr gute und sinnvolle Sache, weil man sowas später ja auch noch gebrauchen kann.

Die Kollegen waren auch alle nett und Dickon Thompson, der für uns zuständig war, war super nett und sehr darauf bedacht, dass es ein gutes Praktikum für uns wird. Vor allem am Wochenende, aber auch in der Woche, haben wir uns natürlich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von London angesehen. Selbstverständlich stand auch Shoppen ganz oben auf unserer Liste.

Alles in allem kann ich sagen, dass es eine sehr schöne Zeit war und ich würde es sofort wieder machen!

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Kira Schnittker

Meine Erwartungen an das Praktikum in London waren vor allem eine Verbesserung meiner Sprachkenntnisse in Englisch. Außerdem wollte ich Berufserfahrungen in einem anderssprachigen Land sammeln.Am Freitag, den 04.10.13 ging es für 8 Schüler des Berufskollegs nach London. Wir haben in Willesden im „The Stay Club“ gewohnt.

Mein Praktikum habe ich in der Firma „The Ringley Group“ absolviert. Ringley ist eine Immobilienfirma, es werden Häuser und Wohnungen verkauft und vermietet. Außerdem ist Ringley für die Rechte und Verpflichtungen der Besitzer zuständig.

Ich wurde in der Marketing-/Research & Development Abteilung eingesetzt. Meine Managerin war leider sehr beschäftigt und hatte oft Meetings oder Geschäftstermine. Deswegen hat sich ein Webdesigner aus der Abteilung überwiegend um mich gekümmert. Meine Aufgaben waren sehr vielfältig. Ich musste die verschiedenen Webseiten von Ringley mit Hilfe von „Google Analytics Reports“ auswerten und vergleichen, indem ich z.B. die Besucherzahlen, Herkunft der Besucher, verwendete Sprache, Besuchszeit usw. mit Diagrammen darstellte.

Außerdem habe ich „Newsletter“ für die Kunden erstellt. Oft musste ich auch Mappen für Meetings vorbereiten oder Aktenbeschriftungen anfertigen. Mir haben die Aufgaben Spaß gemacht und ich fand es sehr anspruchsvoll für ein Praktikum. Ich fand es interessant mal einen Einblick in einen anderen Aufgabenbereich zu bekommen.

Ich wurde bei Ringley von den Mitarbeitern herzlich aufgenommen. Alle waren sehr hilfsbereit und stets bemüht, dass ich mich wohl fühle. Während meines Aufenthalts waren in der Firma noch viele andere Praktikanten aus der ganzen Welt. So habe ich schnell Anschluss gefunden und viele neue Menschen kennengelernt.

Unter der Woche hatte man kaum Zeit, um viel von London zu sehen. Deswegen waren wir an den Wochenenden immer viel unterwegs. Wir besuchten zum Beispiel die Tower Bridge, Big Ben, Piccadilly Circus, Harrods, London Eye, Oxford Street, Westminster Abbey, Hyde Park,…

Da in London viele Musicals und Theaterstücke angeboten werden, habe ich mir „Dirty Dancing“ und „Charly and the chocolate factory“ angeschaut.

Ich war von der Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten sehr beeindruckt.

Das Praktikum war für mich eine große Erfahrung, um einen Einblick in die Berufswelt und in den Alltag in einem anderssprachigen Land zu bekommen. Außerdem konnte ich meine Sprachkenntnisse erweitern, auch in Bezug auf Business Englisch.

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Tanja Schauerte

Am Freitag den 01.10.2010 ging das Abenteuer Auslandspraktikum in Frankreich endlich los. Sebastian, auch ein Azubi von VEKA, und ich trafen uns mittags am Bahnhof in Ahlen, da unsere Flüge von Düsseldorf starteten. Jedoch flog er nach England und ich nach Frankreich. In Düsseldorf trennten sich dann unsere Wege, als wir jeder in ein anderes Flugzeug stiegen. Mit einer halbstündigen Verspätung landete ich um 20 Uhr in Genf wo ich auch schon nett von Antoine empfangen wurde. Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir in „Veigy-Foncenex“ an, was für das Wochenende mein erstes Zuhause war. Am Samstagmorgen holte mich ein Kollege (Jean-Cornel) ab, um mit mir die Gegend zu erkunden, da Antoine und seine Freundin am Wochenende nicht da waren. Es war super Wetter und wir fuhren nach Genf und Yvoire. Der Sonntag startete dann mit frischen Croissants, die mir Jean-Cornel zum „petit-déjeuner“ mitbrachte. Zuerst erkundeten wir den Hafen von Sciez. Danach fuhren wir nach Thonon-les-Bains, denn dort zeigte er mir wo VEKA liegt. Mittags aßen wir im Zentrum von Thonon eine Kleinigkeit und fuhren am Nachmittag dann in seine Heimatstadt Evian-les-Bains. Dort zeigte er mir die Quelle vom bekannten Evian Wasser und andere Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat.

Am Montag wurde es nun ernst. Morgens holte mich Stéphanie ab und wir fuhren gemeinsam zur Arbeit. Auch hier wurde ich herzlich empfangen. Meine erste Abteilung war „Service Commercial“ wo ich für acht Tage eingeplant war. Dort bestand meine Aufgabe darin, Hotelzimmer zu reservieren, Kundenbesuche mit dem Werk in Deutschland abzusprechen sowie die gesamte Kundenliste zu bearbeiten. Am Nachmittag bekam ich eine kleine Werksführung, wobei mir alles rund ums Werk gezeigt und erklärt wurde. Abends fuhr ich mit Stéphanie zu ihr nach Hause, denn dort wohnte ich die Woche über. Am nächsten Wochenende fuhr ich zusammen mit ihrer Familie nach Annecy, eine wunderschöne Stadt mit einem kleinen See. An diesem Tag wurde dort das traditionelle Fest „Retour des Alpages“ gefeiert, d.h. es wird Albabtrieb, sowie der Beginn des Herbstes gefeiert. Das Wetter war gut und so konnten wir ein wenig spazieren gehen. Am Sonntag fuhren wir nach Annemasse. Dort befand sich die „Téléphérique du Salève“ (so ähnlich wie ein Skilift) mit der wir auf den Berg fuhren. Da es sehr nebelig war, hatte man leider keine gute Sicht, aber es war trotzdem ein super Erlebnis.

Am Montag stand ein erneuter Umzug an. Dieses Mal fuhr ich mit Valérie, die mit ihrer Familie in Armoy wohnt, nach Hause. Auch dort wurde ich herzlich empfangen. Mittwoch wechselte ich die Abteilung. Nun kam ich in den „Service Ressources Humaines“ wo Stéphanie arbeitet. Zuerst erklärte sie mir einige Dinge und dann bekam ich die Aufgabe, für die mir vorliegenden Bewerbungen Absagen zu schreiben. Am Samstag fuhr ich mit meiner Gastfamilie ins zwei Stunden entfernte „Les Bains de Lavey“, das in der Schweiz liegt. Es ist ein Thermalbad, wobei das Wasser direkt aus dem Berg kommt. Obwohl das Wetter schlecht war und es regnete, konnte man gut draußen schwimmen und hatte dabei einen schönen Ausblick auf die Berge. Am nächsten Tag aßen wir mittags in einem kleinen Restaurant, das direkt am Genfer See lag. Dort probierte ich „Friture d’éperlans“ (kleine gebratene Fische) und „Filets de perches meunière“, die im Genfer See gefangen werden.

Montags ging es dann in die Abteilung „Service Achats“ wo auch Valérie arbeitet. Dort verglich ich Angebote von Lieferanten und faxte Anfragen unsererseits an die jeweiligen Lieferanten. Von Mittwoch bis Freitag arbeitete ich im „Service Marketing“. Dort bestand meine Aufgabe darin, ein Informationsschreiben von Französisch auf Englisch zu übersetzen und Kundeninformationen im CRM (Customer Relationship Management) zu überprüfen und zu ergänzen. In dieser Woche wohnte ich wieder bei Antoine und seiner Freundin. Am Montag und Mittwochabend fuhr ich mit ihm zu seinem Kletterkurs, wobei ich auch das ein oder andere Mal das Klettern ausprobieren durfte. Am Samstagmittag fuhren wir zur „Chataignière“, ein Wald der am Genfer See liegt, um dort Kastanien zu sammeln. Abends ging ich mit der Freundin von Antoine und einer Freundin von ihr in ein Restaurant in Douvaine essen. Es war ein super lustiger Mädelsabend. Der Sonntagmorgen startete mit einem „petit-déjeuner“. Gut gestärkt ging es dann Richtung Annemasse in das Sportzentrum „Vitam’Parc“, wo wir gemeinsam kletterten und den Tag verbrachten.

Am Montag stand mein letzter Umzug an. Diesmal ging es wieder zu Stéphanie und ihrer Familie. In dieser Woche startete ich in der Abteilung „Service Commercial“. Dort bekam ich die Aufgabe, eine Powerpoint Präsentation zu erstellen. In dieser Präsentation erstellte ich einen Vergleich zwischen unserer Website und denen der Wettbewerber. Des Weiteren erstellten wir ein kleines Handout für die „Grand Public“ welches von einem Kollegen angefordert wurde. Am Mittwoch ging es dann für mich in die Abteilung „Service Logistique“. Dort zeigte mir Alexandre zuerst das Lager und die Büros, dabei erklärte er mir wie alles funktioniert. Dort bestand meine Aufgabe darin, die fertigen Aufträge alphabetisch zu ordnen in einen Vorordner abzulegen und danach abzuheften. Des Weiteren beschriftete ich Etiketten für die Paletten.

Am 29.10., meinem letzen Praktikumstag, ging es mit dem Flugzeug um 17.00 Uhr Richtung Deutschland, wo ich auch schon von meiner Familie erwartet wurde. Ich würde diese Chance für ein Auslandspraktikum immer wieder nutzen. Es war eine super Erfahrung die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Manuela Langenhövel

Vom 09.10.2010 bis zum 06.11.2010 nahm ich an dem Auslandspraktikum des Leonardo-Projektes teil. Ich hatte mich für dieses Praktikum entschieden, um vor allem meine Englischkenntnisse zu festigen und zu verbessern. Des Weiteren hat mich das Arbeiten in einem anderen Land gereizt. Ich war gespannt auf den Arbeitsalltag und das Leben der Menschen in England bzw. London. Anfangs hatte ich ein wenig Angst davor, dass mein Englisch nicht ausreicht, um dort den Arbeitsalltag bewältigen zu können.Mit meiner Unterkunft hatte ich sehr viel Glück.Ich wohnte mit meiner Zimmerpartnerin sowie mit 4 weiteren Personen aus verschiedenen Ländern zusammen. Wir wurden direkt freundlich empfangen und haben uns in den 4 Wochen sehr gut verstanden. Da wir in der WG aus verschiedenen Ländern kamen, konnten wir nur auf Englisch miteinander sprechen. Dieses fand ich sehr gut, da ich so auch abends die Gelegenheit hatte die meiste Zeit Englisch sprechen zu können und sich so meine Englischkenntnisse noch besser festigen konnten.

Mein Auslandspraktikum absolvierte ich in einer Immoblienfirma names Ringley. Dort traf ich dann auf 7 weitere Studenten, die während meiner Zeit auch ein Praktikum dort absolvierten. Die einstündige Mittagspause haben wir dann immer zusammen verbracht. In den ersten beiden Wochen meines Praktikums habe ich mit Herrn Schermaul, der zuständig für uns Studenten war, bei seinen Aufgaben unterstützt. Diese waren vergleichbar mit denen, die ich bei Kaldewei in der Personalabteilung erledigt hatte. Ich war zum Beispiel zuständig für das Erstellen eines Organigramms, Schreiben von Absagen, Erstellen von Berufsbeschreibungen, Erstellen von Mappen für die anstehenden Mitarbeitergesprächen und Ausfüllen von Formularen.

In den restlichen 2 Wochen meines Praktikums wurde ich im Professional Service Team eingesetzt. Einerseits war dort meine Aufgabe das Pflegen der Kundenkontakte in der Datenbank, wie andererseits das Formatieren wichtiger Reports. Des Weiteren habe ich wichtige Dokumente von verschiedenen Kunden archiviert. Eine andere Aufgabe bestand darin, dass ich ein Schlüsselbuch über alle Schlüssel der Immoblien erstellen sollte, welche einmal nach Straßen sortiert war und einmal nach der Schlüsselnummer im Schrank der Firma. Ebenso bekam ich die Aufgabe die Kunden in einem System zu registrieren, die ihre Kaution bis zu dem Zeitpunkt schon bezahlt hatten. In der ersten Woche haben wir Studenten die Extraaufgabe bekommen, eine 10 minütige Präsentation über ein bestimmtes Thema vorzubereiten und diese nach der offizielen Arbeitszeit vor den anderen Studenten und unserem Manager vorzutragen. Unser Manager hat uns immer wieder vermittelt, dass es vor allem Wichtig ist, sich in der heutigen Zeit gut verkaufen zu können, egal ob auf Englisch oder auf Deutsch.

Insgesamt hat mir das Praktikum bei der Immobilienfirma sehr gut gefallen, obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte meinen Manager genau einzuschätzen. Man wusste anfangs nicht, was er von einem hält und wie er die Arbeitsergebnisse von einem einschätzt. Von Tag zu Tag hat sich dieses aber stets gebessert.

An den Wochenenden habe ich London genauer kennengelernt. An den ersten beiden Wochenenden habe ich mir mit meiner Zimmerpartnerin und einer anderen Mitbewohnerin die Sehenswürdigkeiten, wie den Buckingham Palace, die Trafalgar Square, London Dungeon, London Eye, die Tower Bridge, den Tower of London und vieles mehr angeschaut. Die Rundfahrt im London Eye hat einem noch mal verdeutlicht, wie groß London doch ist, da man dort eine super Sicht über London hatte.

Am letzten Wochenende meiner Reise haben ich mit meiner WG den Sonntag mit einem Bummel durch die weniger bekannten Ecken Londons verbracht und waren Abends gemeisam essen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Auslandspraktikum sehr gut gefallen hat und ich immer wieder so eine Chance nutzen würde ins Ausland zu gehen. Die Angst sich auf der Arbeit bzw. allgemein in London nicht verständigen zu können, hat sich nicht bestätigt. Anfangs hatte man noch das ein oder andere Verständnisproblem sowohl zu Hause als auch auf der Arbeit, aber mit der Zeit konnte man merken wie sich sein Englisch verbesserte. Je länger man da war, desto einfacher war es für einen sich mit den anderen zu verständigen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Besuch in London, um die anderen, die ich dort kennen gelernt habe, besuchen zu können.

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Carolin Driller

Mit Hilfe des Leonardo da Vinci Projektes ging es in diesem Herbst für 9 von uns Schülern des Berufskollegs Ahlen in die Weltmetropole London. Bevor wir aber endlich starten konnten, gab es noch einige Vorbereitungskurse geführt von Frau Stangenberg und viel Schriftliches, was wir zu erledigen hatten. Doch dann am 09.10.2010 ging es los! Da der Flug leider ein wenig Verspätung hatte, verzögerte sich unsere Ankunft um 2 Stunden. Vom Flughafen London-Luton ging es dann weiter mit dem Bus und dann mit der U-Bahn Richtung Unterkunft, und auch da ging das Chaos weiter. Die Zimmerverteilung lief schief. Aber auch für dieses Problem fanden wir schnell eine Lösung. Am Montag startete dann das Arbeitsleben in London. Anfangs war es für mich und viele von uns eine enorme Umstellung, in solch einer großen Stadt dem Arbeitsleben zu trotzen. Doch mit der Zeit wurde die 45 min-U-Bahnfahrt zu meiner Arbeitsstelle reine Gewohnheit.

Aber es war leider nicht immer so einfach mit der U-Bahn, denn 3 Tage vor unserer Abfahrt entschlossen sich die U-Bahnfahrer zu einem Streik. Der sah dann so aus, dass keine U-Bahn mehr fuhr und wir auf die völlig überfüllten Busse umsteigen mussten. Mein Arbeitsweg betrug dann nicht 45 Minuten sondern knapp 3 Stunden. Da mein Vorgesetzter aber so nett und tolerant war, war dies zum Glück kein Problem.

Mit meinem Praktikumsplatz war ich sehr zu frieden, alle waren sehr herzlich und ließen mich sofort zu ihrem Team dazu gehören. Ich arbeitete in einem Dienstleistungsunternehmen, welches Büro- und Meetingräume an Kunden vermietete. In meiner Praktikumszeit war ich unter anderem für die Rezeption verantwortlich. Ich verteilte die Post morgens und frankierte sie nachmittags wieder. Dadurch, dass ich eine fantastische Arbeitskollegin hatte, die auch viel mit mir sprach, denke ich, dass ich sprachlich sehr vieles gelernt habe.

Leider hatten wir nach meiner Meinung doch stressigem Arbeitstag eigentlich so gut wie keine Möglichkeit, noch etwas von London zu sehen. Also fiel unser Sightseeing-Programm auf die Wochenenden. Neben dem bekannten Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“, besuchten einige von uns noch das House of Parliament, die London Tower Bridge, den Trafalgar Square und vieles, vieles mehr.

Nach 4 aufregenden Wochen in Europas größter Stadt ging es dann zurück nach „good old Germany“. Einerseits freute man sich, doch andererseits hat man in London auch so viele tolle Sachen erlebt, dass es ein wenig traurig war, schon abreisen zu müssen. Denn die 4 Wochen gingen so rasend schnell vorbei. Mein Fazit für diese 4 Wochen in London fällt sehr gut aus.

Ich finde es sehr wichtig, solch eine Erfahrung gemacht zu haben, denn es bringt sprachlich sehr viel und man wird in einem Monat relativ selbstständig und kann viel erleben.

Gerade London ist eine Stadt, in der man wirklich jede Nationalität finden kann. Alle, die ich kennengelernt habe, waren wirklich sehr freundlich. Egal, ob in der U-Bahn oder bei der Arbeit, jeder war stets bemüht zu helfen. London ist wirklich eine Reise wert. Dieses Projekt hat mir viel Spaß bereitet und ich kann es nur jedem empfehlen. Traut euch und macht diese Erfahrung selber!

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Daria Schmykov

Endlich startete unsere Reise. Und nun, wie befürchtet, lief nicht alles wie geplant. Unser Flug verspätete sich und die Spannung war deutlich zu spüren. Kaum in London angekommen, standen wir vor einer weiteren Hürde. Wir mussten die komplette Infrastruktur von London durchblicken, was uns am Anfang schwer fiel. Alles war befremdend und verwirrend zugleich.Am zweiten Tag machten wir uns mit London vertraut, fuhren zu unseren Arbeitsplätzen und versorgten uns mit Nahrung und Wasser.

Am Montag begann um 9 Uhr mein erster Arbeitstag im Personalbeschaffungsunternehmen Prentis Solutions. Ich wurde nett empfangen und sofort mit dem Betriebsprogramm ITRIS der Personalbeschaffungsfirma vertraut gemacht. Zusätzlich bekam ich einen kurzen Einblick in die Tätigkeiten meiner Mitarbeiter. Hauptsächlich war ich dort mit dem Rekrutieren verschiedener Bewerber beschäftigt. Mit Hilfe der Internetdatenbank „CV-Library“ bzw. des internen Betriebssystems ITRIS musste ich passende Bewerber für diverse Unternehmen heraussuchen und dementsprechend ihre Fähigkeiten und Kenntnisse analysieren, um so festzustellen, ob sie sich für die verfügbaren Arbeitsstellen eignen. Anhand der Stellenbeschreibungen der Unternehmen musste ich auf bestimmte Voraussetzungen und Anforderungen achten und sie bei der Rekrutierung berücksichtigen. Diese Tätigkeit war ein hilfreiches Englischtraining im Bereich Business-English. Zusätzlich sollte ich die Personaldatenbank aktualisieren und dabei aus den registrierten Lebensläufen der Bewerber bestimmte Daten in einen Personendateikatalog einfügen. Die Daten bezogen sich auf die Namen, die Adressen und die Telefonnummern der Bewerber. Danach musste ich diese Bewerber anschreiben und ihre aktualisierten Lebensläufe anfordern.

Meine tägliche Aufgabe war unter anderem, die Lebensläufe neuer Bewerber in ITRIS zu registrieren und diese in Word zu formatieren. Nebenbei musste ich viele Telefonate entgegennehmen, was allerdings nicht leicht war, da man die Personen nur teilweise oder gar nicht verstehen konnte. Jedoch konnte ich nach und nach meine Fähigkeit, Telefonate zu führen, steigern, da mein Manager mir hilfreiche Tipps gab und mit mir ein intensives Telefontraining durchgeführt hat.

Mit jeder Woche erweiterte sich mein Aufgabengebiet zunehmend und ich bekam mehr Verantwortung. Zwar war ich für konventionelle Aufgaben wie das Formatieren der Lebensläufe und das Registrieren neuer Bewerber zuständig, jedoch bekam ich immer mehr Arbeit zugeteilt. Ich musste z. B. das Postfach „Enquiries“ verwalten und dementsprechend auf verschiedene Anfragen, die von den Bewerbern ausgingen, zurückantworten.

Das Arbeiten hat mir viel Vergnügen bereitet. Meine Kollegen waren sehr hilfsbereit und freundlich. Somit konnte ich meine Englischkenntnisse zunehmend optimieren und viel dazulernen.

Die Wochenenden haben wir effizient genutzt und widmeten uns den Sehenswürdigkeiten. Die facettenreiche Stadt konnte erkundigt werden und zeigte uns ihre schönsten Seiten. London hat viel Sehenswertes zu bieten. Es war unmöglich, sich satt zu sehen: Buckingham Palace, Big Ben, House of Parliament, Westminster Abbey, London Eye, St. Paul’s Cathedral, Tower of London, Tower Bridge, Chinatown, Camden Town und das kulturelle Archiv des British Museum konnten besichtigt werden.

Am Samstag brachen wir zum Portobello Market und am Sonntag zum Camden Market auf, um ein bisschen zu bummeln. Die Vielfalt an unterschiedlichen Souvenirs ließ uns staunen und unsere Geldbörse klingeln. Das Herzstück Londons, das Trafalgar Square, und die Einkaufsmeile Oxford Circus haben uns auch zahlreiche Eindrücke geschenkt.

Unter anderem ließen wir uns die National Gallery, den St. James’s Park, den Hyde Park und das Kaufhaus Harrods nicht entgehen. Anschließend konnten wir Big Ben und London Eye by Night besichtigen. Was uns gefallen hat, war die dynamische Atmosphäre der „Never Sleeping City London“ am Abend. Wir waren begeistert von den wunderschönen Spiegelungen der Lichter an der Themse. Es waren unvergessliche Momente.

Auch haben wir das Museum Tate Modem besucht, wo uns internationale moderne Kunst präsentiert wurde. Auch die 325 m lange filigrane Fußgängerbrücke aus Stahl, die Millennium Bridge, sind wir entlanggegangen. Wir haben uns die Füße plattgetreten bei den Strecken, die wir jeden Tag hingelegt haben. Die Wochen sind schnell vorbeigeflogen und nun ging es schon Richtung nach Hause. Nach dem endlosen Schleppen der schweren Koffer und der langen Fahrt mit der U-Bahn und dem Bus, sind wir am Flughafen angelangt und freuten uns auf die Heimreise.

Ich habe in den vier Wochen viele Erfahrungen gesammelt und mir viele Kenntnisse angeeignet. Das Auslandspraktikum war ein voller Erfolg mit Höhen und Tiefen. Zuerst hatte ich Schwierigkeiten, mich an die Großstadt zu gewöhnen. Die multikulturellen Züge bzw. die Vielfalt an Eindrücken hat mich in den ersten Wochen erstaunt und ein wenig überfordert. London hat uns ständig auf das Neue herausgefordert. Oft gab es z.B. Probleme mit der U-Bahn und man musste nach alternativem Transport Ausschau halten. Die langen Reisen mit der U-Bahn zur Arbeit und zurück sind anstrengend gewesen und haben mir jeden Tag viel Kraft geraubt.

Jedoch wurde alles zur Routine und ich konnte die Zeit in London richtig genießen und viel dazulernen. Ich habe mich während der Zeit sowohl professionell als auch persönlich entwickelt. Deswegen würde ich das Auslandspraktikum jederzeit wieder in Erwägung ziehen und es definitiv meinen Nachfolgern weiterempfehlen.

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Indra Pawlewski

Am 09.10.2010 ging es vom Dortmunder Airport Richtung England. Der Flug hatte Verspätung und wir kamen sichtlich gestresst und genervt in London an. Leider mussten wir am zweiten Tag noch einmal umziehen, da im Vorfeld etwas schief ging.

Ich wohnte mit 3 anderen Mädels aus meiner Klasse in einer kleinen Wohnung und einer weiteren Mitbewohnerin, zufällig aus Deutschland. Schnell haben wir uns dort eingelebt und auch der erste Arbeitstag war bei mir supi. Die Leute waren sehr nett und ich konnte jeden einzelnen sehr gut verstehen.In der ersten Woche habe ich überwiegend die Ablage gemacht und den Meeting-Raum aufgeräumt. So konnte ich mich erst einmal an alles gewöhnen. Da ich noch nie in der Fashion-Branche gearbeitet hatte, war alles sehr aufregend und neu. In meiner Zukunft würde ich gerne etwas in dieser Richtung machen.

In der zweiten Woche kam meine Chefin zu mir und sagte, ich solle ein Kleid anziehen, damit sie sehen könnte, wie das Muster geworden sei. Ich dachte erst, ich hätte mich verhört, aber so war es nicht. Von da an kam meine Chefin fast täglich und bat mich, ein Musterstück anzuziehen. Ich habe es ein bisschen genossen, die schönen Kleider anziehen zu dürfen.

In der dritten und vierten Woche habe ich auch einige Sachen selber zeichnen dürfen und meine Chefin war sehr beeindruckt. Ich muss gestehen, das war ich von mir selber auch, da ich noch nie vorher „profimäßig“ gezeichnet habe. Außerdem wurde ich nun mehr in das Geschäft mit eingebunden. Zum Beispiel fehlten bei Musterstücken ein paar Knöpfe, ich musste nun entscheiden, was dem Kunden wohl gefallen könnte und vor allem was am besten zum Outfit passen könnte. Ich suchte also Knöpfe aus und nähte sie fest. Ebenso nähte ich das Label in einige Kleidungsstücke, die zu einem Kunden sollten. Zu meinen Aufgaben gehörten auch Sachen für den Versand fertig zu machen, also schön ordentlich falten und verpacken. Am Nachmittag musste ich dann auch ab und zu zur Post gehen und die Versandsachen wegbringen.

Ich habe sehr viel gelernt und war sehr traurig nach den vier Wochen, Lebewohl sagen zu müssen. Ich habe die Kollegen sehr ins Herz geschlossen und sollte ich jemals wieder in London sein, sollte ich doch auf jeden Fall wieder kommen. Ich hätte mich sehr gut geschlagen auch ohne jegliche Vorkenntnisse von der Modewelt.

Nach Feierabend konnte ich nicht so viel machen, wir kamen immer so zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr nach Hause. Danach haben wir immer zusammen gekocht und anschließend ging es schon fast ins Bett. An den Wochenenden haben wir London kennen gelernt. Es ist eine sehr schöne Stadt, mit vielen schönen Plätzen. Die Menschen dort sind sehr hilfsbreit und freundlich. Man musste sind jedoch in den ersten paar Tagen an das Großstadtleben gewöhnen.

Mir hat das Auslandspraktikum sehr viel gebracht. Ich habe nicht nur sprachlich einen Fortschritt gemacht, sondern auch viel fürs Leben gelernt. Ich stand 4 Wochen auf eigenen Beinen und bin ein Stück reifer geworden. Ich würde jederzeit wieder ein Praktikum machen. Ich kann es wirklich jedem empfehlen. Nutzt die Chance, sie ergibt sich nur einmal.

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Janina Mehring

Am 09.10.2010 hat unser Auslandspraktikum begonnen. Vom Flughafen Dortmund sollten wir bis nach London Luton fliegen. Nach einer kleinen Verspätung unseres Fluges landeten wir schließlich in England. Von dort aus mussten wir uns mit den verschiedensten Verkehrsmitteln bis in die Stadtmitte von London durschlagen, um uns dort an einem vorab vereinbarten Treffpunkt mit der „Hausmutter“ der Studentenwohnhäuser zu treffen. Nachdem einige Unstimmigkeiten mit der Haus- und Zimmerverteilung beseitigt waren und wir uns kurz eingelebt hatten, ging unser erster Arbeitstag schon los.

Ich habe für eine Fashion-Designerin namens „Lena Santana“ gearbeitet. Dort musste ich von 10:00 Uhr bis um 18:00 Uhr arbeiten. Mit dem Bus und der U-Bahn ging es jedoch jeden Morgen schon um kurz nach acht los, da der Weg sehr weit war und die U-Bahn immer sehr voll. Mein Aufgabengebiet war der Bereich „Sales and Marketing“. Ich habe direkt mit der Designerin in ihrem Fashion-Studio zusammengearbeitet. Das war sehr interessant. Meine Aufgaben waren unter anderem das Durchführen einer Internetrecherche, bei der ich geeignete Shops, Boutiquen, Kaufhäuser etc. in ganz Europa heraussuchen sollte, die die Mode der Designerin in ihr Verkaufsprogramm mit einbeziehen könnten. Außerdem sollte ich Shops, Boutiquen und Kaufhäuser in ganz London aufsuchen, dort nach neuen Ideen für Stoffe, Muster und Schnitte gucken, und mit den Geschäftsführern sprechen, um für eine evtl. Geschäftsbeziehung zu werben. Diese Aufgabe hat immer sehr viel Spaß gemacht, da man so auch noch Zeit hatte London zu erkunden. Eine weitere meiner Aufgaben war es Accessoires (Ketten, Ringe, Schlüsselanhänger etc.) zu entwerfen und zu produzieren, die Kunden später kaufen konnten.

In meinem Praktikumsbetrieb musste ich außerdem auch mit Praktikantinnen aus Deutschland, London und Frankreich zusammenarbeiten. Das war sehr schön, da man so die englische Sprache verbessern und auch in seiner Freizeit etwas mit ihnen
unternehmen konnte. Mittags hat unsere Chefin für alle gekocht und wir haben zusammen gegessen, es war eine sehr familiäre Atmosphäre und hat das Praktikum noch schöner gemacht.

Nach der Arbeit haben wir, die Mädchen mit denen ich zusammen gewohnt habe und ich, uns zusammengesetzt, waren einkaufen oder haben noch etwas gekocht und über unseren Tag geredet. Freizeit hatten wir fast nur am Wochenende. Das wurde dann auch immer richtig ausgenutzt. Wir haben London erkundet und viele Sehenswürdigkeiten besichtigt, wie z. B. London Eye, Big Ben, Madam Tussauds etc. und haben die Geschäfte in London ein bisschen durchstöbert.

Am 06.11.2010 war unser großes Abenteuer auch schon wieder zu Ende. Mit dem Taxi und dem Bus ging es schon früh morgens wieder zurück zum Flughafen Luton und von dort pünktlich wieder zurück nach Deutschland. Obwohl es eine sehr schöne und erfahrungsreiche Zeit war, waren alle doch froh, ihre Familien wieder zu sehen.

Das Auslandspraktikum war eine sehr interessante Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen würde zu machen. Durch den anderen Arbeitsalltag und das ganz neue Umfeld kann ich sagen, dass man viel selbständiger und selbstbewusster wird. Unsere englischen Sprachkenntnisse haben sich, trotz der kurzen Zeit, doch enorm verbessert. Außerdem ist es sehr interessant, die vielen verschiedenen Kulturen kennenzulernen, die in England aufeinander treffen und sich dort in den Alltag integrieren. Es ist eine Erfahrung für das spätere Leben. Viele von den Praktikanten könnten sich auch vorstellen, ein weiteres Auslandspraktikum zu absolvieren oder sogar für längere Zeit ins Ausland zu gehen und zu arbeiten. Ich vermisse die Zeit in London sehr und würde dieses Auslandspraktikum jederzeit wieder machen. Jeder sollte diese Chance nutzen, wenn er die Möglichkeit dazu hat.

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Nadja Steinkamp

Am Samstag, dem 09.10.2010, war es endlich soweit. Es ging um 13 Uhr mit dem Flieger vom Flughafen Dortmund zu dem Flughafen London-Luton, wo ich vom 09.10.- 06.11.2010 ein Praktikum absolviert habe. Um ca. 14:30 Uhr waren wir endlich am Flughafen Luton angekommen und sind von dort aus mit dem Bus in Richtung Stadt zu der U-Bahn Station Victoria Line gefahren, um von dort aus zu unserem Appartement, das während des Praktikums in London unser zu Hause war, zu gelangen. Dort angekommen mussten wir auch nicht mehr lange auf Ella warten, die bei der Vermittlungsagentur Professionals UK arbeitet. Sie begrüßte uns freundlich und zeigte uns unser Zimmer.

Der nächste Tag war zum Glück ein Sonntag und wir hatten einen Tag Zeit, unsere Koffer auszupacken und uns einen Überblick über die Stadt London zu verschaffen. Wir sind mit dem Bus und der U-Bahn in die Stadt gefahren, um unsere zukünftigen Praktikumsplätze ausfindig zu machen. Vorab hatte aber Ella uns einige Informationen zu den U-Bahn und Bus Plänen, Tickets und Einkaufsmöglichkeiten gegeben.

Ich arbeitete bei einer kleinen Mode-Firma in London namens Bandana Ltd die Firma lag weit im Norden und ich brauchte ca. 1 ½ Std., um zu meiner Arbeit zu kommen. Ich hatte um 10:00 Uhr ein zweites „face to face“ Vorstellungsgespräch. Die Aufregung war groß, vor allem, weil ich in diesem Interview ganz auf mich allein gestellt war und mir niemand helfen konnte, wenn ich vielleicht etwas nicht ganz verstanden hätte. Allerdings verlief das Interview ganz gut, da die Frau sehr langsam sprach und mich sehr freundlich und verständnisvoll behandelte. Doch leider war dies für mich nur eine Probewoche, da die Firma mich testen wollte, wie gut ich mit der Aufgabenstellung klar komme. Trotzdem habe ich mich in meiner neuen Umgebung sofort sehr wohl gefühlt. Mein Einsatzgebiet war der Bereich der Büroarbeit sowie Ablage, kopieren und scannen, die tägliche Eingangspost zu öffnen, Besorgungen getätigt in einen Supermarkt und Lieferscheine erstellt sowie den Showroom aufgeräumt und Kleidungsstücke fotografiert und abgemessen. Doch zum Ende der Woche musste ich das Praktikum leider verlassen und habe sofort ein neues Praktikum von der Vermittlungsagentur Professionals UK bekommen und zwar arbeitete ich wieder in London bei einer kleinen Fashion-Firma namens James Lakeland Ltd, welche ca. 45 Minuten von unserem Appartement entfernt war und ich gut mit dem Bus und der U-Bahn erreichen konnte.

Bei dieser Fashion-Firma arbeiteten viele unterschiedliche Nationalitäten aus aller Welt. Die Mitarbeiter haben mich sehr freundlich begrüßt und waren auch sehr nett. In den letzten 3 Wochen, die ich bei meiner neune Firma verbrachte, erklärte mir Steph, die dort auch ein Praktikum absolvierte und meine Bezugsperson war, meine Aufgaben. Zu diesen zählten und anderem: Ablage, Besorgungen bei der Post und in einem Supermarkt, Kundendaten in das System einzutragen, Kleidungstücke im Lager anhand ihrer Artikel-Nr. zu suchen, Einganspost zu öffnen etc. Jedoch wurden mir von Tag zu Tag immer neue Aufgaben und mehr Verantwortung übertragen. Aufgrund dessen, dass nicht alle Mitarbeiter aus England kamen, hatten einige einen leichten Akzent und waren ein wenig schwer zu verstehen. Daran hatte ich mich aber nach einiger Zeit gewöhnt.

Neben der Arbeit haben wir immer versucht, uns London oder die Umgebung anzuschauen. Dafür blieben uns die Wochenenden, um die Sehenswürdigkeiten Londons zu besichtigen. Darüber hinaus besuchten wir viele interessante Orte und Sehenswürdigkeiten. So besichtigten wir Big Ben, London Eye, Houses of Parliament, Westminster Abbey, Tower Bridge, Buckingham Palace etc. Weiterhin besuchten wir verschiedene. Märkte für Kunst, internationales Essen, Street Fashion, Designer sowie Sammlerstücke und Antiquitäten. Wie besuchten die wunderschönen Parks in London und das zauberhafte Madame Tussauds sowie die schönsten Plätze die es in London gibt.

Am 06.11.2010 ging es dann leider schon wieder zurück in die gewohnte Heimat. Zwar freute ich mich darauf, meine Familie und Freunde nach einem Monat wieder zu sehen, aber auf der anderen Seite wäre ich auch gerne noch länger geblieben, da es mir in London sehr gut gefallen hat und man dort sehr nette Leute kennengelernt hat, von denen wir uns dann schon nach einem Monat wieder verabschieden mussten.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass sich meine anfängliche Angst, Probleme mit der Verständigung zu haben, schnell gelegt hat und ich persönlich festgestellt habe, dass ich viele Erfahrungen gesammelt habe, dass sich meine sprachlichen Fertigkeiten verbessert haben und das Praktikum eine gute Chance war, meine Englischkenntnisse zu verbessern. Ich bin froh das ich an diesem Praktikum teilgenommen habe und es für mich eine großartige Erfahrung war, wodurch ich viele neue Eindrücke gesammelt habe. Daher kann ich jedem nur empfehlen, die Chance eines Auslandspraktikums zu nutzen, wenn einem die Möglichkeit dazu geboten wird.

Auslandspraktikum in London

Green Lens Photostudio

Am Samstagmorgen, den 9. Oktober 2010, machte ich mich mit acht weiteren Schülern des Berufkollegs Ahlen auf den Weg nach London. Wir flogen von Dortmund direkt nach London. Als wir endlich englischen Boden betraten, überlegten wir, wie wir nun am besten in das Zentrum Londons kommen, da der Flughafen etwas außerhalb lag. Wir wollten mit dem Taxi fahren, doch ein Großraumtaxi für alle Personen erschien uns ein wenig zu teuer. Wir entschieden uns gemeinsam, die günstige Variante zu nehmen. Mit dem Bus (Green Line) zur Baker Street und von dort aus mit der Underground und den typischen Doubledeckerbus in Richtung Studentenwohnheim zu starten.

An der Station Seven Sister angekommen, wurden wir von Marco, dem Agenturleiter, begrüßt und in Empfang genommen. Er hatte die Adresse und den Schlüssel für unser Studentenwohnheim. Das Wohnheim war für acht Leute ausgerichtet und hatte die wichtigsten Dinge wie Wasserkocher, Toaster, Geschirr, Kühlschrank, Herd, Bettwäsche vorhanden. Nachdem wir uns das Wohnheim angeschaut und die erste Nacht hinter uns hatten, konnten wir frisch und ausgeschlafen unsere Arbeitsplätze erkundschaften und das nötigste einkaufen. Allerdings haben wir relativ schnell festgestellt, dass das Leben in einer Großstadt sehr teuer sein kann.

Am Montag konnte also die Arbeit beginnen. Ich arbeitete vier Wochen im Green Lens Photo Studio. Dies ist ein kleines Studio mit 4 Personen und zwei Studio Directors. In meinem Unternehmen angekommen wurde ich sofort herzlich begrüßt und habe auch direkt eine Einführung über die üblichen Tätigkeiten bekommen. Yey Evgannik, einer der beiden Directors nahm sich viel Zeit und hat mir vieles auch ausführlichst erklärt. Nachdem sie mir das Wichtigste, also meine Hauptaufgaben, erklärt hatten, sollte ich mir die Aufgaben immer selbst einteilen und selbstständig bearbeiten. Ich arbeitete jeden Tag unterschiedlich lange, da man in einem Photo Studio sehr flexibel sein muss. Wir hatten uns nämlich hauptsächlich nach unseren Kunden zu richten, die dann geshootet wurden. Weitere Tätigkeiten waren unter anderem das Erstellen von Excel-Tabellen, die Arbeit mit dem Programm Photoshop und sämtliche anfallende Arbeiten.

An meinen Wochenenden habe ich mit den anderen Teilnehmern des Leonardo-Projekts viele typische Sehenswürdigkeiten (z. B. Big Ben, Buckingham Palace, Tower Bridge, St. Paul’s Cathedrale), aber auch Plätze, wie dem Green und Hyde Park besichtigt, da London sich für diese Touren natürlich auch sehr anbietet.

Die Studio Directors, die Agentur UK Professionals, aber auch hauptsächlich die Schule haben sich sehr gut um uns gekümmert. Wenn wir Hilfe brauchten, waren sie immer da. Die Briten sind wirklich sehr hilfsbereite und freundliche Menschen. In diesen vier Wochen habe ich viel über die Kultur und Mentalität Englands gelernt, außerdem hatte man eine Chance seine Englischkenntnisse zu verbessern, da man auf diese Sprache angewiesen war.

Abschließend kann ich sagen, dass dieser Auslandaufenthalt auf jeden Fall eine gute Erfahrung war und ich empfehle jedem, diese Chance zu nutzen.

London – Danke, an alle die mir diesen Auslandsaufenthalt ermöglicht haben!

Leonardo-Auslands­praktikum

Praktikumsbericht von Sebastian Schnurpfeil

Am Freitag, 01.10.2010, war es endlich soweit: Zusammen mit Tanja, einer weiteren Auszubildenden der VEKA AG, freute ich mich auf mein einmonatiges Auslandspraktikum in England. Ich traf mich zunächst mittags mit Tanja am Bahnhof in Ahlen, um einen gemeinsamen Zug nach Düsseldorf zu nehmen, wo ihr Flug nach Frankreich und meiner nach England starten sollte. Während der Zugfahrt tauschten Tanja und ich noch unsere Erwartungen und Befürchtungen aus. Wie wird es sein, wenn man in einem fremden Land auf sich alleine gestellt ist? Hat man ausreichend Sprachkenntnisse, um sich zu verständigen? Wird man freundlich aufgenommen und integriert?

Fragen über Fragen, die allesamt im Laufe des Praktikums positiv beantwortet werden sollten. Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Bericht bei der Entscheidung, eventuell selbst ein Auslandspraktikum zu absolvieren, unterstützen kann. Dazu habe ich das Leben in England, meine Arbeitsaufgaben und die Mentalität der Engländer beschrieben sowie am Ende ein Fazit erstellt. Außerdem findet ihr im Anhang einige Fotos.

Am Freitagabend, 01.10.2010, bin ich nach einem turbulenten Flug in Manchester, England, angekommen. Voller Vorfreude stieg ich aus dem Flieger, holte mein Gepäck und wurde kurz darauf sehr freundlich von Gabriela Hammond, einer Mitarbeiterin im Personal, mit der ich bereits im Vorfeld Kontakt hatte, empfangen. Nach einer einstündigen Fahrt in der Rush Hour erreichten wir das Guest-House in Padiham (6.000 Einwohner), einem Vorort von Burnley (80.000 Einwohner): Ein schöner Ort für einen vierwöchigen Aufenthalt. Die Überraschung: VEKA Plc, meine Partnereinrichtung und gleichzeitig eine Tochter der VEKA AG, bei der ich meine Ausbildung absolviere, hatte dafür gesorgt, dass ein Arbeitskollege im selben Guest-House wohnt. Bruno Silva, ein Brasilianer, und ich verbrachten nicht nur das erste Wochenende, sondern auch die Abende der ersten Woche zusammen. Wir waren shoppen, haben das Fußballstadion in Burnley besichtigt, gingen mit Arbeitskollegen zum Dinner aus. Die Kommunikation verlief super, obwohl Englisch auch für Bruno eine Fremdsprache war.

Wie im Vorfeld gewünscht wurde ich bei VEKA Plc im Sales- und Marketing Departement eingesetzt. Bevor jedoch gearbeitet wurde, erhielt ich eine umfassende Einweisung in die Sicherheitsregeln der Firma, genoss einen Werksrundgang und eine Firmenpräsentation. Während meines vierwöchigen Aufenthalts arbeitete ich mit Karen und Rebecca zusammen. Schon in der ersten Woche nahm ich an diversen Meetings teil, die allesamt sehr interessant für mich waren. Am Freitag, 08.10.2010, hatten wir außerdem zwei Termine mit Werbeagenturen, denen wir zukünftige Kampagnen anvertrauen möchten. Es war spannend und anstrengend zugleich, mehrstündigen Verhandlungsgesprächen zu lauschen. Zusätzlich arbeitete ich in der ersten Woche mit Kunden zusammen, habe das Layouten von Anzeigen und Broschüren begleitet sowie Einblicke in die Schnittstelle zwischen der Hauptgeschäftsstelle VEKA AG und der Tochtergesellschaft VEKA Plc erhalten.

Die zweite Woche meines Auslandsaufenthalts war ebenfalls „very busy“. Auf der Arbeit lernte ich jeden Tag neue Menschen kennen, und auch in meiner Freizeit kam keine Langeweile auf. Bruno, der brasilianische Arbeitskollege von VEKA, und ich sind am Samstag, 09.10.2010, mit dem Bus nach Manchester gefahren. Nach einer einstündigen Fahrt sind wir dort angekommen. Zwei Minuten später stand ich auch schon vor ein paar Hundert Zuschauern neben einem Straßenkünstler und habe ihn 15 Minuten bei akrobatischen Tricks etc. unterstützt – sehr amüsant! Den Tag über waren wir shoppen, haben uns verschiedene Gebäude angeschaut und abends einen Club besucht. Außerdem habe ich in der zweiten Woche eine englische Schule besucht, mit denen VEKA Plc eine Partnerschaft pflegt. Dort habe ich zwei Deutschklassen kennen gelernt – eine Anfängerklasse und eine, die bereits seit vier Jahren Deutschunterricht hat. Die Kinder waren sehr interessiert, ich habe einen Vortrag gehalten und Bilder aus Deutschland gezeigt. Wobei ich eigentlich nur Englisch gesprochen habe, da die Schüler mich so wesentlich besser verstehen konnten. Zusätzlich habe ich in dieser Woche an diversen Meetings teilgenommen und „mein“ Projekt (welches ich zusammen mit Rebecca betreute) vorangetrieben – einen Charity Calendar zum 25-jährigen Bestehen von VEKA Plc im nächsten Jahr. Unsere Idee war es, einen Fotokalender mit Kostümen aus den 80er-Jahren zu produzieren, da VEKA Plc 1986 gegründet wurde. Die Kostüme hatten wir bereits besorgt, in der dritten Woche meines Praktikums sollte dann das Fotoshooting stattfinden. Ein weiteres Highlight dieser Woche war die Fahrt nach mit einem Mietwagen nach Blackpool, einer Stadt an der Küste, in der Tausende Häuser etc. illuminiert waren. Ein einmaliges Erlebnis!

Die dritte Woche verging wie im Flug. Mein brasilianischer Arbeitskollege Bruno trat zwar seinen Rückflug an, dafür aber lernte ich im Guest-House fast täglich neue Menschen aus verschiedenen Ländern kennen. Wir kamen ins Gespräch, gingen zum Dinner aus, feierten am Wochenende im Pub. Mit dem Inhaber des Guest-Houses, Ray, verstand ich mich so gut, dass er mich an einem Abend zum Essen einlud. Die dritte Woche meines Praktikums stand ganz im Zeichen des Fotoshootings, das im Rahmen des Charity Calendars für Donnerstag, 21.10.2010, angesetzt war. Wir sortierten zunächst die Kostüme, die wir uns aus dem Kostümverleih geliehen hatten, fragten beim Personal nach Freiwilligen, die uns beim Shooting unterstützen würden, und erstellten zusätzlich einen detaillierten Ablaufplan. Dann war es endlich soweit: Am Tag des Shootings lief alles genau nach Plan! Stressig, aber genial!

Am Dienstag, 19.10.2010, war ich dann mit Amy aus dem Sales Team „on the road“. Wir besuchten bestehende Kunden sowie potentielle Neukunden – so lernte ich den Außendienst sowie dazugehörige Verkaufsgespräche kennen. Außerdem erhielten wir bei einem großen VEKA Verarbeiter, der Fenster und Türen herstellt, eine Betriebsbesichtigung! Am Mittwoch, 20.10.2010 war ich mit Fred aus dem Sales Team sowie zwei Kunden beim Championsleague-Spiel von Manchester United gegen Bursaspor. Super Sitzplätze, super Stimmung, erstklassige VIP-Lounge mit Getränken und Dinner! (Und ein 1:0 Sieg!)

Und dann war sie schon da, die letzte Woche meines Auslandspraktikums. Am Samstag, 23.10.2010, besuchte ich erneut ein Fußballspiel; Dieses Mal Burnley gegen Reading. Zwar verloren wir (Burnley) mit 4:0, dafür aber erlebte ich mit meinen Arbeitskollegen einen wundervollen Tag. Nach dem Wochenende startete meine letzte Arbeitswoche. Noch einmal erhielt ich die Gelegenheit den Außendienst zu begleiten. Neben den alltäglichen Aufgaben sortierte ich meine Sachen, forderte letzte Dokumente ein, da für Leonardo ja alles bestens mit Stempeln und Unterschriften versehen sein sollte! Am Freitag, 29.10.2010, übergab ich als kleines Dankeschön meine Gastgeschenke und es herrschte den ganzen Tag über Abschiedsstimmung!

Fazit

Ich kann nur jedem empfehlen, diese einmalige Chance im Rahmen der Schullaufbahn beziehungsweise Ausbildung wahrzunehmen!!! In ein anderes Land zu reisen, eine andere Sprache zu sprechen, ganz auf sich alleine gestellt zu sein für vier Wochen – all das zusammen ist eine einzigartige Erfahrung, die man erlebt haben muss! Für mein Gastland England kann ich sagen, dass ich mehr als freundlich aufgenommen und integriert wurde. Zwar war ich in einer Tochtergesellschaft, aber ich vermute, dass es mir auch in einer anderen Firma ähnlich ergangen wäre. Die Mentalität der Engländer ist genial! Sie helfen sich gegenseitig, sie gehen IMMER respektvoll miteinander um, sie integrieren Ausländer und warten beispielsweise auf den Bus in einer Reihe, da so jeder bequemer in den Bus steigen kann als wenn alle drängeln.

Auf der Arbeit tragen die Mitarbeiter im Büro keine Jeans. Stoffhose und Hemd (ggf. Krawatte und Jackett) für den Mann, Stoffhose und Bluse beziehungsweise einen äußerst schicken Pullover für die Frau. Schön und persönlich ist es, dass sich in England alle duzen. Arbeitskollegen, aber auch Kunden spricht man zu 99,9 Prozent mit dem Vornamen an.

Auf der Straße ist es verboten, Alkohol zu trinken. Glücklicherweise haben die Pubs aber – entgegen vieler Vermutungen – oft bis 2 oder 3 Uhr nachts auf (auch in der Woche!) Im Straßenverkehr war es anfangs komisch, dass man nun auf der „falschen“ Seite auf dem Beifahrersitz saß. Aber auch daran gewöhnt man sich.

Gewöhnungsbedürftig war für mich das Essen. Zum Frühstück schon Sandwich mit gebackenem Schinken, mittags wieder ein Sandwich und abends eine warme Mahlzeit – so sieht es regulär in England aus. Aber glücklicherweise gibt es in den zahlreichen Supermärkten auch Obst etc. zu kaufen…

Mein letzter – und entscheidender Punkt ein Auslandspraktikum zu absolvieren, ist die Verbesserung der Sprachkenntnisse. In der Schule lernt man logischerweise „Schulenglisch“. In einem anderen Land aber lernt man, wie die Menschen wirklich sprechen: Welchen Slang, welche Abkürzungen und welche Vokabeln sie wirklich in ihrem alltäglichen Sprachgebrauch verwenden. Anfangs ist es schwierig, mit jedem Praktikumstag aber wird es leichter. Und wenn dann erst einmal der Tag kommt, an dem man auf Englisch denkt beziehungsweise träumt, dann weiß man, dass sich auch der hinterste Teil des Gehirns komplett an die neue Umgebung gewöhnt hat!

Ein letzter Tipp: Wenn ihr schon vor eurem Praktikum wisst, in welchem Bereich ihr in eurem späteren Berufsleben einmal arbeiten möchtet und ihr die Möglichkeit habt, diesen Wunsch in eurer Bewerbung unterzubringen, dann macht es!

DANKE an das Berufskolleg Ahlen und an meine Betreuungslehrer, DANKE an Leonardo für die finanzielle Unterstützung, DANKE an die VEKA AG und DANKE an die Briten, dass sie mich so herzlich aufgenommen haben!

Super Erfahrungen in Irland oder wie die Iren sagen

„It was not too bad…“

Am 13.03.08 ging die langersehnte Reise los. Sechs Mädchen auf dem Weg in ein Auslandspraktikum in Irland. Schon bei der Ankunft in Cork war mir klar, dass die Iren ein sehr freundliches und höfliches Volk sind. Wir wurden direkt von Margaret und Irene, unseren Betreuerinnen der Vermittlungsagentur Green Horizons, lächelnd in Empfang genommen. Am nächsten Tag ging es mit einem Orientierungstag mit Informationen über unseren jeweiligen Praktikumsbetrieb weiter.

Da die meisten erst nach den irischen „bank holidays“ zur Arbeit mussten, hieß es für uns erstmal Irland entdecken!

Nach dem St. Patrick’s Day wurde ich dann von Irene abgeholt um zu meiner Gastfirma „Aquatech“ zu fahren. Aquatech verkauft Solar- und Heizungstechniken, zum Teil am Telefon. Dort lernte ich Annika, eine deutsche Praktikantin kennen, mit der ich dann die nächsten Tage die Aufgaben zusammen erledigt habe. Wir waren hauptsächlich für die Rezeption und Teile der Buchhaltung verantwortlich. An der Rezeption habe ich die eingehenden Telefonate beantwortet und Kunden in Empfang genommen. Auch wenn ich erst nach einigen Tagen verstanden habe, wen oder worüber die irischen Kunden sprechen wollten, hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Weiterhin habe ich Kundenanfragen bezüglich der Lieferung beantwortet und bestimmte interne Kreditlimite der Kunden überprüft.

Es war dabei deutlich zu merken, dass je länger ich im Betrieb war, desto leichter fiel es mir, meine Kollegen zu verstehen und mich ausdrücken. Dabei habe ich viele idiomatische Ausdrücke von meinem „Praktikumsbetreuer“ Andrew gelernt.

Aber auch die Umgebung in Irland war sehr beeindruckend. Die grüne Insel hat ihrem Namen dabei alle Ehre gemacht. Angefangen von einem faszinierenden Naturspiel mit viel Regen und Hagel in dem riesigen Nationalpark in Killarney über den kleinen verträumten Hafen in Kinsale bis hin zu den „Cliffs of Moher“, wo wir 200 m hohe Klippen besucht haben.

Am Wochenende haben wir uns jeweils auf den Weg gemacht um diese Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen und sind dabei auf eine weitere Eigenschaft der Iren gestoßen: Die Pünktlichkeit; denn damit nahmen sie es nicht so genau. Nicht umsonst hängen sie hinter die Uhrzeit, um die sie sich treffen wollen, ein „ish“, was so viel wie „so ungefähr“ bedeuten soll.

Aber wir haben in unseren Pausen auf den Reisen noch etwas ganz Tolles entdeckt und das waren die Kuchen und Torten in den Cafés und sogar in den Supermärkten. Den absoluten Schokoladen-Schock hatten wir jedoch in einem Café, wo wir uns einen riesigen Schoko-Muffin und einen wahnsinnigen Kakao mit Sahne und Marshmallows bestellt haben. Nicht, dass wir nicht auch sonst den leckeren Scones und Donuts widerstehen konnten…

Am 12.04.08 machten wir uns um ca. 2:30 Uhr wieder auf dem Weg nach Hause, auf der einen Seite doch froh, die Familie und Freunde wieder zu sehen, aber auf der anderen Seite auch traurig, seine neue Heimat zu verlassen, denn bei einer Sache sind wir uns alle einig: Wir haben hier viel gelernt und würden es immer wieder tun!

Auslandspraktikum in Cork

Erfahrungen von Natalie Kuhlmann

Vier Wochen im Ausland, neue Arbeitsweisen, eine andere Sprache, ein fremdes Land – das waren die einzigen Gedanken, die mich schon Wochen vor der Reise verfolgten. Je näher der Tag der Abreise kam, desto aufgeregter wurde ich.

Gleich in Irland angekommen, wurden wir herzlich von den Organisatoren vor Ort, Margaret und Irene von „Green Horizons“, der Vermittlungsagentur, in Empfang genommen. Nun ging es richtig los. Die erste Aufregung legte sich. Schon am nächsten Morgen sollte ich mit Irene zu meinem Praktikumsbetrieb fahren um mich kurz vorzustellen. Mein Chef und die anderen Kollegen waren sehr nett. Sie begrüßten mich sehr freundlich und schon gleich bemerkte ich eine ganz besonders tolle Eigenschaft der Iren: Einfach alle sind wirklich sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Dies ist wohl auch der Grund, warum ich mich gleich vom ersten Tag an sehr wohl in dem Unternehmen und auch in der Stadt fühlte.

Das Arbeiten in einem Forschungs- und Entwicklungsunternehmen war für mich etwas ganz Neues. Dadurch, dass die Tätigkeiten, die dort auf mich zukamen, das komplette Gegenteil zu meiner alltäglichen Arbeit waren, war es für mich besonders interessant, auf diese Weise einen anderen Bereich einer Bürotätigkeit und auch neue Tätigkeiten kennen zu lernen.

Meine Aufgaben standen bereits fest. Ich sollte in einem internationalen Forschungsprojekt mitwirken, in das ich sofort eingearbeitet wurde. Die Hauptaufgabe war für mich das Erfassen wichtiger Daten, aus denen am Ende des Projekts ein Bericht geschrieben wurde. Nachdem ich mich mit dem Programm, mit dem ich arbeiten sollte, vertraut gemacht und mir etwas Hintergrundwissen angeeignet hatte, konnte die Arbeit nun endlich losgehen.

Das Schwierige dabei war, anfangs alle Fachbegriffe aus dem Forschungsbereich zu verstehen und beschreiben zu können. Andere Aufgaben, die damit in Verbindung standen waren beispielsweise auch das Aufbereiten einer Fotodatenbank, die für den Abschlussbericht benötigt wurde.

Eine andere Tätigkeit, die jedoch losgelöst von diesem internationalen Projekt war, war die Teilnahme an einem Geschmackstest für einen internationalen Getränkehersteller in einem Sensorik-Labor. Dabei durfte ich meiner Kollegin helfen, Proben einzelner Geschmacksrichtungen für diese Tests vorzubereiten, die Kabinen, in denen die Testpersonen gesessen haben, fertigzustellen und am Ende die Ergebnisse zu dokumentieren. Sehr interessant war für mich der Test, an dem ich selber einige Proben testen und bewerten durfte.

Neben der Arbeit haben wir natürlich auch versucht uns viel von Cork und der Umgebung anzusehen. Das Aufregendste war für uns alle der Ausflug zu den „Cliffs of Moher“. Nach einer vierstündigen Bustour waren wir endlich am Ziel angekommen. Der Blick von den Klippen hinunter ins Meer war einfach atemberaubend. Neben einem schmalen Weg, ohne Absperrung ging es gleich ca. 180 Meter in die Tiefe. Dort oben war es sehr windig, so dass es teilweise schon wirklich gefährlich war, dort einfach so herzulaufen. Es war also ein wirklich spannender Tag für uns alle, so dass wir die lange Busfahrt nicht bereut haben.

Ein anderer, aber eher kurzer Ausflug, ging nach Coph. Dort haben wir einen Hafen besichtigt, der die letzte Anlegestelle der Titanic war, bevor sie aufgelaufen war. Dort gab es viele Bilder von damals zu sehen.

Neben vielen verschiedenen Ausflügen haben wir uns natürlich auch Cork City angesehen. Das City Center ist wirklich sehr schön. Viele schöne Geschäfte, Pubs und Restaurants sind dort zu finden. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen auch irische Spezialitäten auszuprobieren. Dazu gehörten das irische „Guiness Beer“, was uns nicht so gut schmeckte, und auch die irischen „Fish ans Chips“. Die Chips, bei uns also die Pommes, haben wie hier in Deutschland geschmeckt, der Fisch allerdings war so fettig, dass ich ihn nicht essen konnte. Alles war aber eine Erfahrung wert und hat super viel Spaß gemacht.

Im Ganzen habe ich nur schöne Erfahrungen gemacht und kann es jedem nur empfehlen, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.

“The Firkin Crane” – Eine Erfahrung fürs Leben!

Cork 2008, Laura Tophinke

Am 13.03.2008 ging es für mich um 14 Uhr zum Treffpunkt in Oelde, von wo aus wir mit einem Bulli alle zusammen nach Amsterdam zum Flughafen fuhren. Um ca. 20.30 Uhr hieß es dann ab in den Flieger Richtung Irland. Mit gemischten Gefühlen, voll Vorfreude und Abschiedsschmerz kamen wir dann gut und sicher in Irland (Cork) an.

An unserem Apartment wurden wir von Irene und Margret von der Vermittlungsagentur „Green Horizons“ herzlich empfangen. Nach einer kurzen Einweisung in die Wohnung konnten wir uns in unserem neuen Zuhause für 4 Wochen umsehen. Am nächsten Tag war ein Orientierungstreffen mit „Green Horizons“, bei dem wir viele sehr nützliche Tipps zum Einkaufen und zur Umgebung bekamen. Außerdem besprachen wir noch die Termine, wann wir arbeiten müssen und wann uns wer dorthin fährt.

Ich hatte die erste Woche frei und musste erst eine Woche nach Ankunft arbeiten. Somit konnte ich mir die Umgebung und die Stadt angucken. Meine Praktikumsstelle war im Tanztheater „The Firkin Crane“ in Shandon Cork. Das kleine Theater wird auch liebevoll „Die Butterdose“ genannt, weil früher die Gewichte für den Buttermarkt dort gelagert wurden. Das Gebäude ist rund und am Anfang sind die Wege und Räume sehr verwirrend. Es arbeiten dort sieben Leute. Man fühlt sich dort wie in einer kleinen Familie und Ann ist wie eine Mutter.

In den ersten zwei Wochen war noch eine andere deutsche Praktikantin da, was sehr gut war, denn so konnte sie mich in das für mich neue Computerprogramm Macintosh einweisen. Außer uns beiden gab es noch zwei spanische Praktikantinnen. Unter der Woche arbeitete ich zusammen mit Ann an der Rezeption, was mir sehr viel Spaß machte. Ich half den Leuten, die sich das Theater anguckten oder einige Räume mieten wollten. Nach einiger Zeit nahm ich auch Telefonate an. Eine tägliche Aufgabe war das Erstellen eines Belegungsplanes für die einzelnen Theaterräume.

Während meines Praktikums musste ich auch das lange Osterwochenende arbeiten. Es lief das Kindertheaterstück „Die Schöne und das Biest“, welches sehr schön war. Zusammen mit einer anderen Praktikantin zeigte ich den Zuschauern, wo ihre Plätze waren. Danach durfte ich mir die Show angucken. In der Pause half ich dann John, dem Hausmeister, am Kiosk und verkaufte zusammen mit ihm Süßigkeiten und Getränke. Danach schaute ich mir den letzten Teil der Show an und säuberte danach noch das Theater. Dann war auch für mich Feierabend. Meine Arbeitszeiten waren unter der Woche von 10 bis 16 Uhr und ich hatte eine Stunde Mittagspause, in der ich nach Hause gehen konnte. Am Wochenende arbeitete ich von 13:30 – 17:00 und von 19:00 – 22:00 Uhr. Dafür bekam ich dann aber unter der Woche mal frei.

In der letzten Woche unseres Aufenthaltes war noch das „Cork lifelong learning festival“. An einem Tag hatten wir so etwas wie einen Tag der offenen Tür. Ich entwarf dafür Handzettel, überarbeitete den Flyer und verteilte Plakate. Von 10 bis 22 Uhr was das Theater für Besucher geöffnet und es wurden verschiede Vorstellungen angeboten, z. B. Crux Ballett, Hakuna Matata, Tango, Salsa. Einige Angebote waren zum Mitmachen, andere zum zuschauen. Es war sehr spannend und interessant.

Außerhalb meiner Arbeitszeit war ich in Killarney (Nationalpark), Cobh (der letzte Hafen der Titanic), Fota (Wildtierpark) und bei Cliffs of Moher und schaute mir auch einzelne Sehenswürdigkeiten in Cork an, wie z. B. das „Prison“, „Cork Visitor Centre“, „UCC“ und das „Buttermuseum“.

Am Anfang hatte ich Angst, dass ich mit meinem Englisch dort nicht weit kommen würde, aber das war überhaupt nicht der Fall. Wenn ich eine Vokabel nicht wusste, habe ich sie umschrieben, und die Angst vorm Sprechen wurde mir auch sofort genommen. Wenn ich Fehler in der Grammatik oder ähnlichem gemacht habe, war es nicht schlimm.

Ich würde jederzeit wieder ins Ausland gehen, um dort zu Arbeiten. Es war eine tolle Erfahrung, die mir auch keiner nehmen kann.

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