What´s on – Medienkoffer in der AV

16. Dezember 2021

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What´s on – Medienkoffer in der AV

Schülerinnen und Schüler der AV mit ihrer Klassenleitung Marina Thomas und Madeleine Schwichtenhövel (drobs Ahlen)

Immer online?!

Medienkoffer „What´s on“ in der Ausbildungsvorbereitungsklasse am 07.12.21

Smartphone, Internet, soziale Netzwerke, digitale Spiele und Spielekonsolen sind aus dem Alltag von Jugendlichen und jungen Heranwachsenden nicht mehr wegzudenken. Im Gegenteil: Sie sind fester Bestandteil des Alltags. Das ist auch gar nicht schlecht, schließlich bieten uns all diese Dinge viele Vorteile. Nie waren wir besser mit Menschen in der ganzen Welt vernetzt, nie war Wissen so schnell verfügbar und nie war Zeitvertreib einfacher. Aber: Die Weltgesundheitsorganisation hat 2019 die Diagnose Gaming Disorder als weitere stoffgebundene abhängige Verhaltensform neben der Glücksspielsucht in ihre Kategorien der Suchtstörungen aufgenommen. Dies zeigt, dass ein Zuviel an Medien auch große Gefahren birgt und Suchtpotential bietet.
Doch wann ist das Medienverhalten unkompliziert, riskant oder doch schon exzessiv? Diese Fragen stellen sich die Schülerinnen  und Schüler der Ausbildungsvorbereitung in einem Pilotprojekt mit dem neuen Methodenkoffer „What´s on“, der in der Suchtberatungsstelle bei der Drobs in Ahlen auszuleihen ist. Die Schüler*innen der AV setzten sich in dem Projekt zusammen mit der Klassenleitung Marina Thomas, der Schulsozialarbeiterin Kerstin Lienkamp und Madeleine Schwichtenhoevel, Mitarbeiterin der Drogenberatungsstelle in Ahlen, mit dem Thema Mediennutzung auseinander.
Lan-Kabel-Salat oder Upleveln sind nur zwei Beispiele für Methoden aus dem Medienkoffer, die in den drei Projektstunden ausprobiert wurden. Sie boten Anstöße, um das eigene Medienverhalten zu überdenken und zu reflektieren. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten darüber, wie viel Onlinezeit in Ordnung ist oder wie der sonstige Alltag aussehen sollte und könnte. Wie viel Zeit investiere ich in Medien, wie viel ins Onlinegaming, wie viel Zeit verbringe ich mit meinen Freunden? Muss ich mein Handy immer dabeihaben und wie schnell muss ich auf Nachrichten antworten? Fragen, die nur individuell beantwortet werden können und viel Gesprächsstoff boten. Eine Schülerin brachte es aber auf den Punkt: „Es nervt mich manchmal, wenn von mir erwartet wird, sofort zu antworten und immer erreichbar zu sein, aber abgeben oder ausschalten, würde ich mein Smartphone niemals!“
Als Fazit konnten die Schülerinnen und Schüler benennen, dass sie vor allem erfahren haben, dass es viele unterschiedliche Wahrnehmungen zu dem Thema gibt und dass es wichtig ist, beides zu haben; nämlich die Medien, aber auch die Freunde und die Hobbies, die im Alltag mindestens eine ebenso große Rolle einnehmen sollten.

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